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SG Quelle Fürth
FSV Stadeln
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Am kommenden Samstag um 14:00 Uhr trifft die SG Quelle Fürth im Derby auf den FSV Stadeln. Beide Kontrahenten gehen mit Erfolgserlebnissen in dieses Duell. Die Quelle siegte im letzten Spiel gegen die SpVgg Jahn Forchheim mit 1:0. "In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, in der zweiten Halbzeit haben wir die Kontrolle übernommen und nach der Führung auch genügend Möglichkeiten gehabt. Weil wir die nicht gemacht haben, war es bis zum Schluss spannend. Unterm Strich waren wir aber die reifere Mannschaft", blickt Coach Serdar Gündogan zurück. Dass man nach einer solche Partie mit einem Sieg nach Hause fahren konnte, sei schon auch als Folge einer Entwicklung zu werten. "Wir haben jetzt Konstanz reinbekommen", freut sich Gündogan, der im ersten Saisondrittel noch zu viele Ausfälle zu beklagen hatte. Der Aufschwung der letzten Wochen hält somit also weiter an. Aus den letzten sieben Partien gab es fünf Siege und ein Remis. Mit 27 Punkten liegen die Fürther zwar noch im Mittelfeld der Tabelle, doch allzuweit ist die Spitzengruppe nicht mehr entfernt. Wohin kann es noch gehen, jetzt, wo die halbe Serie rum ist? "In dieser unberechenbaren Liga ist tatsächlich alles drin", sagt Gündogan, "es kann sein, dass wir zu den vordersten Plätzen aufschließen, oder auch nochmal hinten reinrutschen. 90 Prozent der Spiele sind für uns 50/50-Spiele." Nur eine Entscheidung scheint für den Quelle-Coach schon gefallen: "Feucht kann man wohl zur Meisterschaft gratulieren." Am Wochenende nun geht es gegen den FSV Stadeln. Nur bedingt überrascht zeigt sich Gündogan davon, dass der Rivale eine solch starke Runde spielt. "Sie haben viele Spieler mit höherklassiger Erfahrung dabei, schon richtig Qualität und als Aufsteiger natürlich Euphorie, aber dass sie um den Aufstieg spielen - und das kann man inzwischen auch sagen - war so nicht zu erwarten." Er glaubt an ein Spiel "mit offenem Visier von beiden Seiten, mit viel Leidenschaft geführt. Alle freuen sich ja auf dieses Derby!" Fehlen werden ihm dabei nach wie vor Christopher Menz, Robin Hutter und der langzeitverletzte Tugkan Sarac. Ein großes Fragezeichen steht auch hinter Ahmet Kulabas, der mit einer Zerrung zu kämpfen hat. Kontrahent Stadeln holte jüngst einen Dreier gegen den FC Herzogenaurach (4:1). "In der ersten Halbzeit hat schon alles gepasst, das war richtig stark von uns", zeigte sich FSV-Coach Manni Dedaj hochzufrieden mit dem Auftritt, "nach dem 3:0 haben wir dann etwas abgebaut, aber das ist verständlich. Es war ein verdienter, ungefährderter Sieg für uns". Der freilich auch Rückenwind für das kommende Duell geben soll. Nach 18 gespielten Runden gehen bereits 36 Punkte auf das Konto des FSV und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden dritten Platz, der Abstand auf die Quelle beträgt derzeit neun Zähler. Mit einer Wiederholung der Hinrundenpartie, in der der FSV die Quelle mit 5:0 abfertigte, rechnet natürlich auch Dedaj nicht. "Sie werden versuchen, die Niederlage wettzumachen. Aber auch auswärts ist ein Sieg unser Ziel. Denn so ein Derby, was will man mehr?", sagt Dedaj, der "personell alles beim Alten" meldet. // Jan Mauer