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FSV Stadeln
TSV Buch
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Am Freitag ist es soweit: Der FSV Stadeln trifft auf den TSV Buch. Es ist ein Kärwa-Derby - und ja, das Spitzenspiel dieses 8. Spieltags. Schließlich ist es das Duell Erster gegen Dritter. Jüngst brachte Kickers Selb dem FSV die erste Niederlage des laufenden Fußballjahres bei. Und es war eine krachende: Stadeln, das schon zur Halbzeit mit zwei Mann weniger auf dem Feld stand, unterlag am Ende mit 0:5. Dennoch: Ist man im FSV-Lager auch ein bisschen erleichtert, dass nach sechs Siegen in Folge ein wenig Normalität eingekehrt ist? "Nein, das ist man nie nach einer Niederlage, aber wir sind cool nach Hause gefahren. Die Stimmung war gut", sagt FSV-Coach Manni Dedaj: "Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf ja auch nicht wieder. Die Jungs haben auch zu acht noch Vollgas gegeben, aber an diesem Tag ist alles für Selb gelaufen, solche Spiele gibt es." Schmerzhaft war nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Rote Karte gegen Pascal Worst, der wegen groben Foulspiels für zwei Spiele gesperrt wurde: "Er fehlt mir natürlich total, ist nicht zu ersetzen", sagt Dedaj. Dennoch geht der Blick natürlich nach vorne, steht doch jetzt, wo die Frage nach dem Ende der Aufsteiger-Serie geklärt ist, ein besonderes Spiel an. Das Derby gegen den TSV Buch, der noch ohne Niederlage nur einen Zähler hinter dem FSV auf Rang drei notiert ist: "Eins gegen drei, das hätte vor der Saison niemand erwartet. Es wird ein heiß umkämpftes Spiel, körperbetont, mit vielen Zuschauern", sagt Dedaj, dem die Vorfreude anzuhören ist - auch auf das Treffen mit seinem Amtskollegen Manuel Bergmüller auf Bucher Seite. "Wir haben bei Eltersdorf zusammen gespielt, haben ein super Verhältnis. Auch wenn wir uns jetzt schon länger nicht mehr gesehen haben." Die Tatsache, dass die Bucher seinen FSV Stadeln mit einem Sieg gar von der Spitze verdrängen könnten, ist für Dedaj nachrangig. "Ob jetzt Platz eins, zwei oder drei. Wir sind sowieso entspannt, unsere Ziele liegen woanders." Neben Pascal Worst wird ihm am Freitagabend auch Tim Reischl fehlen, der im Urlaub weilt. Auf der Keeper-Position kehrt hingegen wieder Entspannung ein, musste Dedaj in Selb doch noch auf den Keeper der dritten Mannschaft, Daniel Bräutigam, zurückgreifen. // jam