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SpVgg Erlangen
ASV Weisendorf
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Nach dem fulminanten 2:2 gegen Gutenstetten hatte die Spielvereinigung Erlangen eigentlich eine englische Woche vor sich. Gerne hätte man den positiven Lauf mitgenommen, doch sowohl das Gastspiel bei Türkspor/Cagrispor als auch das Auswärtsspiel beim TSV Burgfarrnbach wurden abgesagt. Kein Wunder also, dass Abteilungsleiter Holger Müller vor allem mit der Absage in Burgfarrnbach nicht einverstanden war: "Darüber waren wir sicher nicht überglücklich. Es war überragendes, hochsommerliches Wetter. Wir waren auf dem aufsteigenden Ast, drei Spiele - sieben Punkte, da hat die Spielabsage schon wehgetan", so Müller gewohnt ehrlich. Ein gutes hatte die Absage dann doch, denn der ein oder andere verletzte Spieler konnte sich auskurieren. Vom neuen Trainer Daniel Hanisch schwärmt Müller: "Er macht einen überragenden Eindruck. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er der richtige für uns ist." Im nächsten Heimspiel erwartet die "Spieli" einen ihrer erfolgreichen Ex-Trainer. Der Abteilungsleiter erinnert sich gerne an die Zeit zurück: "Wir hatten mit Bernd wunderbare Jahre. Ich freue mich auf das Wiedersehen, aber zwischen 15 und 17 Uhr wird das ausgeblendet, da gibt es keine Freunde." Gegen Weisendorf soll nämlich unbedingt der nächste Heimsieg eingetütet werden, denn der Verein will in Zukunft wieder vermehrt auf die obere Tabellenhälfte schauen: "Nach hinten ist es immer noch gefährlich. Wir wollen mit Heimsiegen ins Mittelfeld vorrücken und nicht mehr nach hinten schauen." Zu Hause im Waldsportpark läuft es auch recht gut, das soll auch so bleiben: "Der Gegner muss wieder denken: Hoppla, jetzt geht's zur "Spieli", da ist es nicht leicht etwas zu holen", so Müller. Der ASV Weisendorf verlor zuletzt knapp mit 3:4 gegen Hüttenbach, doch vor allem in der ersten Hälfte zeigte die Fuchsbauer-Elf eine schwache Leistung: "Es gab in dieser Woche einiges zu besprechen. Wir hatten nicht die richtige Einstellung und haben in der ersten Hälfte extrem enttäuscht. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt, aber wenn man von 90 Minuten nur 30 gut spielt, dann reicht das eben nicht, um zu Punkten zu kommen. Das war die schlechteste Leistung bisher", so Coach Bernd Fuchsbauer deutlich. Gegen die "Spieli" erwartet er eine ganz andere Körpersprache seiner Jungs: "Ich erwarte eine Reaktion. Wir haben gegen Hüttenbach den Blick nach oben versäumt und müssen jetzt aus unseren Fehlern lernen." Fuchsbauer kehrt am Sonntag an seine alte Wirkungsstätte zurück: "Ich denke gerne an die Zeit zurück, vor allem wenn man weiß, was wir damals geleistet haben. Es war eine tolle Zeit, aber wir werden am Sonntag keine Geschenke verteilen, wir wollen gewinnen", stellt er klar. "Vom Niveau her sind beide Teams auf Augenhöhe", ist sich der ASV-Trainer sicher.