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Nach einer 3:0-Führung beim Schlusslicht in Marienstein wurde es nach zwei Treffern des Gegners noch einmal für den TSV Greding spannend. Christoph Biedermann machte aber kurz vor dem Schlusspfiff den Sack zu (4:2). In der Hinrunde konnte das Team von Jürgen Schmid drei Punkte aus Herrieden entführen. Der TSV Greding sollte diese Partie auf eigenem Platz gewinnen, damit man beruhigt in die Winterpause gehen kann. Durch den Treffer in der Nachspielzeit von Torjäger Peter Bernhard fuhr die SG Herrieden drei wichtige Punkte gegen den STV Deutenbach ein. Das Team von Thomas Seibold hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz: "Wieder einmal ein Treffer in der Nachspielzeit. Dieses Mal hat es bis zur 96. Minute gedauert, bis uns das 1:0 gelungen ist. Dies war bereits der fünfte Treffer in der Nachspielzeit. Wären die absolvierten Spiele pünktlich nach 90 Minuten zu Ende gewesen, hätten wir acht Punkte weniger auf dem Konto. Erfreulich ist auch, dass wir noch keinen einzigen Gegentreffer in der Nachspielzeit hinnehmen mussten. Nach der unrühmlichen Vorstellung gegen Dombühl in der Vorwoche war Wiedergutmachung angesagt. Vom Einsatz und vom Willen her war eine Steigerung gegenüber der Vorwoche zu erkennen. Spielerisch hingegen ist noch reichlich Luft nach oben. Mit diesem umkämpften Sieg haben wir uns weiterhin die Chance gewahrt, dass wir auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern können. Um diesen Platz abzusichern, müsste jedoch ein Sieg in Greding her, da Freystadt und Roth durch ihre Nachholspiele die Möglichkeit hätten, noch Punkte einzufahren. Aus den zurückliegenden fünf Begegnungen haben wir zehn Punkte geholt und nur vier Gegentreffer zugelassen." Der Gegner ist dem SGH-Trainer durchaus bekannt: "Mit Greding erwartet uns eine Mannschaft, welche schnörkellos das Mittelfeld überbrückt und dadurch ihre brandgefährlichen Stürmer immer wieder in Szene setzen kann. Leider habe ich keine so guten Erinnerungen an Greding. Das beste Ergebnis, welches ich in Greding erzielt habe, war ein 0:0 mit dem SV Ornbau aus dem Jahre 2015. Ansonsten setzte es nur Niederlagen. Zuletzt mit der SGH ein 0:4 im Jahr 2017 und ein 2:3 im Jahr 2018. Wir werden nochmal unser Bestes geben müssen, um diese Negativserie endlich beenden zu können." Wie einige seiner Kollegen sehnt auch Seibold die Winterpause herbei: "Ansonsten sind wir mehr als froh, dass die Vorrunde, welche von unglaublich vielen und vorallem auch schweren Verletzungen geprägt war, endlich ein Ende findet."