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TSV 1860 Weißenburg
ASV Zirndorf
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Bereits am Samstag treffen mit dem TSV Weißenburg und dem ASV Zirndorf zwei Aufstiegsaspiranten aufeinander. Nach dem 2:2-Unentschieden im Hinspiel ist wieder mit einer spannenden und ausgeglichenen Begegnung im Spitzenspiel zu rechnen. Markus Vierke gelang mit dem Tabellenführer bei seinem Ex-Verein, dem SV Ornbau, ein umkämpfter Dreier zum Re-Start: "Es war die erwartet schwere und körperbetonte Partie mit vielen langen Bällen. Wir hatten ihre Top-Spieler gut im Griff. Das erste Punktspiel nach einer langen Pause ist immer eine Wundertüte. Wir haben verdient gewonnen und sind überglücklich mit den drei Punkten, auch wenn die Tore erst in der zweiten Halbzeit gefallen sind. Sehr zufrieden war ich auch mit dem Auftreten der jungen Spieler im Kader." Vierke erwartet eine Begegnung auf einem hohen technischen Niveau: "Zirndorf zählt zu den spielstärksten Mannschaften der Liga und hat einige Spieler im Kader, die auch schon höherklassig gespielt haben. Die Partie hat keinen vorentscheidenden Charakter, jedoch ist sie mit Sicherheit richtungsweisend." Personell kann der TSV Weißenburg aus dem Vollen schöpfen. Torjäger Jonas Ochsenkiel wird nach einer Verletzung sehr wahrscheinlich auch wieder im Kader stehen. Die Niederlage am vergangenen Wochenende des ASV Zirndorf beim bis dahin noch sieglosen Tabellenschlusslicht SV Marienstein kann man ganz gewiss als Sensation bezeichnen. ASV-Trainer Martin Hermann blickt auf die Partie zurück: "Wir waren super aufgestellt, und die Mannschaft dachte wohl, dass es schon von alleine läuft. Der Gegner war zweikampfstark und giftig, und wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Drei Elfmeter wurden uns verwehrt, weil wir nicht gefallen sind. Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, haben wir aber verdient verloren." Für Hermann ist der TSV Weißenburg nicht nur der Favorit in dieser Begegnung, sondern auch für die Meisterschaft: "Sie werden am Ende der Saison ganz oben stehen. Sollten wir mit einer Niederlage vom Platz gehen, wird die Welt nicht untergehen. Wir haben dort nichts zu verlieren." Die eigene Mannschaft sieht der Trainer am Ende der Saison nicht so weit vorne: "Uns fehlt ein Stürmer, der jede Saison mindestens 15 Tore erzielt. Die anderen Spitzenmannschaften werden den zweiten Platz hinter Weißenburg untereinander ausspielen, und wir werden am Ende wahrscheinlich zwischen Platz vier und sechs landen"