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TSV Meckenhausen
SV Pölling
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der TSV Meckenhausen hat etwas den Anschluss an das Spitzen-Trio Pollanten-Lauterhofen-Berg verloren, aber dennoch: „Die Stimmung in der Truppe ist weiterhin gut. In Meckenhausen hat sich nichts verändert, wir sind immer noch 17 bis 18 Freunde, die miteinander Fußball spielen. Von den vorgenommenen Zielen sind wir weit entfernt, und man kann auch von einem Fehlstart oder einer Krise sprechen. Wir haben etwas Probleme, uns ist das Selbstvertrauen abhandengekommen, aber es sind alles klasse Jungs. Es kommt die Zeit, dann geht es auch wieder bergauf. Momentan müssen wir einfach etwas mehr im Training machen und uns das Glück wieder erarbeiten“, resümiert der Meckenhausener Übungsleiter Michael Brandl den bisherigen Saisonverlauf. Im letzten Spiel unterlag die Brandl-Elf erneut knapp mit 0:1: „Hofstetten ist wie erwartet sehr defensiv aufgetreten und hat auf seine Chance durch Konter gewartet. Wir haben es nicht geschafft, in Führung zu gehen und haben einen Konter schlecht verteidigt. Dadurch haben wir verdient verloren“, meint Brandl. Am Sonntag kreuzt seine Elf die Klingen mit Tabellennachbarn SV Pölling und einem guten Bekannten: „Pölling hat mit Michael Knipfer sicher einen der herausragenden Akteure in ihren Reihen. Ich habe das Glück, das Michael ein Arbeitskollege von mir ist. Ich werde versuchen, ihm diese Woche noch die ein oder andere Currywurst zu spendieren“, schmunzelt Brandl. „Es wird ein enges Spiel. Pölling hat - ähnlich wie wir - diese Saison schon Punkte liegen gelassen. An einem guten Tag können sie jeden in der Liga schlagen. Für uns wird es ein anderes Spiel als gegen Hofstetten, denn Pölling wird sich nicht nur aufs Verteidigen beschränken, und so ergeben sich doch die ein oder anderen Räume“, denkt Brandl. Der SV Pölling gewann sein letztes Match gegen den FC Ezelsdorf. Pöllings Abteilungsleiter Patrick Ochsenkühn sprach vor der Partie von einem „wegweisenden Spiel“. Das Erfolgsrezept des SV Pölling scheint in dieser Saison zu sein: Hinten kompakt stehen, und vorne macht der Knipfer ein paar rein. Die Feihl-Truppe stellt mit nur acht Gegentreffern, nach Lauterhofen, die zweitbeste Defensive der Liga und hat mit Michael Knipfer den Torjäger der Liga, mit ebenfalls acht Treffern, in seinen Reihen: „Gegen Ezelsdorf haben wir einen wichtigen und verdienten Sieg eingefahren. Daheim läuft es bisher ganz gut, auswärts besteht jedoch Verbesserungspotential. Mit Meckenhausen haben wir jedoch einen schweren Gegner vor der Brust. Da müssen wir alles bei uns abrufen. Vielleicht haben wir auswärts diesmal das Quäntchen Glück“, so SVP-Coach Feihl.