Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk
SV Lauterhofen
Henger SV
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der vermeintlich leichte Gegner Feucht war wieder ein kleiner Stolperstein für den SV Lauterhofen. Dennoch: Die Roth-Truppe befindet sich mit drei Punkten Abstand auf Tuchfühlung zum Tabellenersten, den SC Pollanten, und heftet sich nun im Verfolger-Trio mit Meckenhausen und Berg an die Fersen des Tabellenführers. Beim letzten Spiel gegen den TSV Feucht lag die Roth-Truppe in der Halbzeit mit 0:2 im Rückstand: „In der ersten Hälfte waren wir überhaupt nicht am Patz“, sagt der Lauterhofener Übungsleiter Thomas Roth. Er kann dem Ganzen aber dennoch etwas Gutes abgewinnen, denn in der zweiten Hälfte lief es bedeutend besser. Mit zwei erzielten Treffern konnte immerhin ein Remis gesichert werden: „Letztes Jahr hätten wir so ein Spiel vielleicht verloren, diesmal haben meine Jungs aber Moral bewiesen und sind ins Spiel zurückgekommen“, so Roth. Mit dem Henger SV erwartet der Coach einen „gefährlichen Gegner, den wir brutal ernst nehmen. Die haben sich den Saison-Start wohl auch anders vorgestellt, denn sie sind eigentlich zu gut bestückt, um in der Tabelle derzeit so weit unten zu stehen. Sie werden natürlich versuchen, wieder da rauszukommen und gegen uns zu punkten“, schätzt Roth. Das Ziel des SV Lauterhofen ist aber klar: „Wir wollen das letzte Spiel wiedergutmachen und einen Dreier zuhause holen.“ Der Henger SV hat sein letztes Match gegen die DJK Göggelsbuch unglücklich verloren: „Das Spiel liegt mir immer noch schwer im Magen. Wir dürfen jetzt nicht jammern, aber wir müssen langsam die Kurve hinbekommen, sonst wir es schwierig. Göggelsbuch hat uns von Beginn an den Ball überlassen und aus ihren zwei Chancen zwei Tore gemacht. Die waren daher brutal effektiv“, meint Henger SV-Coach Eleftherios Sadikis und bemängelt die eigene Chancenverwertung: „Wir waren nicht zu 100 Prozent konzentriert und waren weder ruhig noch kaltschnäuzig vor dem Tor. Wir waren irgendwie das ganze Spiel nicht da. Das muss sich beim nächsten Spiel ändern“, so Sadikis, denn da geht es nach Lauterhofen: „Das ist für mich eine überragende Mannschaft, die eigentlich mit dem Personal, das sie haben, und dem Fußball, den sie spielen, nichts in dieser Liga verloren hat. Ein Riesenkompliment auch an Coach Thomas Roth, der dort eine sehr gute Arbeit macht. Er hat mit Alexander Wastl den mit Abstand besten Mittelfeldspieler der Liga und mit den Brüdern Meyer auch zwei sehr gute Kicker. Ich glaube aber, dass meinen Jungs solche Gegner wie Lauterhofen besser liegen, denn da sind sie bissiger und konzentrierter. Wir müssen uns aber dennoch gewaltig steigern. Wir werden uns nicht verstecken und versuchen, eine gute und konzentrierte Leistung abzuliefern. Wir brauchen jedenfalls eine Reaktion auf das letzte Spiel“, gibt Sadikis zu Protokoll.