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DJK SV Berg
Henger SV
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der Tabellenerste empfängt das Schlusslicht der Liga. Eigentlich eine Formsache, aber dieses Jahr scheint alles möglich zu sein in dieser Liga. Der Henger SV hatte nach dem 6:0-Kantersieg gegen Rasch ein kurzfristiges Hoch, welches aber am letzten Sonntag sofort in ein Tief umschlug, denn das Sechs-Punkte-Match gegen den TSV Berching verlor die Sadikis-Truppe mit 0:3. In welcher Tagesform der Henger SV diesmal gegen die DJK-SB Berg auflaufen wird, ist für den DJK-Spielertrainer Alexander Lang wohl nicht uninteressant: „Heng habe ich schon gesehen. Das ist eine richtig gute Truppe mit einem sehr guten Torwart. Für mich ist es nicht verständlich, dass die hinten drin sind. Von meinen Spielern denkt jedenfalls keiner, dass wir im Vorbeigehen drei Punkte holen, denn Heng ist ein etablierter Kreisligaverein und wir sind der Aufsteiger“, sagt Lang. Eines ist aber gewiss: Während der Gastgeber befreit aufspielen kann, stehen die Gäste mit dem Rücken zur Wand. Aber der aktuelle Tabellenstand ist für den DJK-Spielertrainer „nur eine Momentaufnahme, die aber zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Aber auch Lang ist erstaunt, wie eng es in dieser Liga zugeht: „Wenn man es als Mannschafft nicht schafft, alles rauszuholen, gewinnt man hier keinen Blumentopf“, ist er überzeugt. Für den Henger Spielertrainer Eleftherios Sadikis ist es seit Amtsantritt das erste Mal, dass er und seine Elf sich am Tabellenende befinden. Die Tabelle hat aber in der unteren Hälfte noch nicht viel Aussagekraft, denn der Tabellensiebte hat nur vier Punkte mehr auf dem Konto. Für Sadikis wäre es freilich ideal, als Antwort auf die Berching-Niederlage, eine Leistung wie gegen Rasch abrufen zu können: „Meinen Glückwunsch an Berching, sie waren uns in allen Belangen überlegen. Es war aber auch eine sehr schlechte Leistung von uns. Das Spiel am Sonntag kommt für mich genau richtig, denn wir fahren zum Tabellenführer und der stärksten Mannschaft in dieser Liga. Da können wir zeigen, was wir draufhaben“, erklärt Sadikis. Weiterhin fehlen aber wichtige Spieler: „Ich muss das Abschlusstraining am Freitag abwarten und schauen, wer auflaufen kann. Jedenfalls dürfen wir nicht den Anschluss nach oben verlieren“, sagt er.