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SV Memmelsdorf
SC Eltersdorf
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Strafen, sagt Bernd Eigner, gibt es keine. Warum auch? „Natürlich kommt da mal ein flapsiger Spruch ,jetzt steigen wir auf‘ – aber zur Kasse bitte ich deshalb die Spieler nicht.“ Eigner ist Trainer des SC Eltersdorf, nach fünf Bayernliga-Partien steht der Klub auf Rang eins der Bayernliga-Tabelle, doch vom Aufstieg will Eigner nicht reden. Sie wollen in Eltersdorf vielmehr auf dem Boden bleiben: „Unsere Ziele haben sich nicht verändert. Wir nehmen mit was geht und wollen so lange wie möglich oben bleiben. Aber ich weiß auch, dass irgendwann Dürrezeiten kommen werden.“ Platz eins ist für den Coach „eine Momentaufnahme“. Die ist herausragend und sorgt dementsprechend für Lockerheit im Kader. Trotzdem verliert das Team darüber hinaus nicht den Fokus. „Wir haben eine gute Mischung und auch der Charakter passt“, sagt Eigner, der sich nicht erinnern kann, in seiner ereignisreichen Karriere als Spieler und auch als Trainer jemals so gut in eine Saison gestartet zu sein. Die einzig Leidtragenden des Erfolges, wenn man so will, sind die Ersatzspieler. Bislang gab es im aktuellen Lauf der Eltersdorfer keinen Anlass dazu, irgendetwas zu ändern. Nun wird Bastian Herzner die komplette Woche fehlen, der Offensivwind (zwei Treffer, drei Torvorlagen) weilt im Urlaub. Ebenso ist Patrick Schwesinger erst am Freitag wieder zurück. „Jetzt müssen wir umstellen, es können sich einige beweisen“, sagt Bernd Eigner. „Die Mannschaft merkt jetzt, was ich immer gepredigt habe: Wir brauchen alle, jeden einzelnen im Kader in dieser Saison.“ Verbessern muss man beim Tabellenführer lediglich die Chancenauswertung und die Stabilität, findet der Coach. „Wir müssen eiskalter werden und früher die Führung ausbauen.“ So auch am Dienstagabend (18.30 Uhr) in der ersten Pokalrunde in Memmelsdorf. Christoph Benesch