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SC 04 Schwabach
1. FC Lichtenfels
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Erinnerungen an den 1. FC Lichtenfels? Sicherlich keine guten aus Schwabacher Sicht in der jüngsten Vergangenheit. Der SC 04 wartet nämlich immer noch auf seinen ersten „Dreier“ gegen diesen Gegner. In der vergangenen Saison kassierte man auswärts eine deutliche 1:4-Niederlage. Und an das Rückspiel im heimischen Stadion haben die Schwabacher nicht nur wegen des mageren 1:1 nicht die allerbesten Erinnerungen. Der Bus aus Lichtenfels stand bei der Anreise an einem Freitagabend im Stau, so konnte die Partie erst mit reichlich Verspätung angepfiffen werden. Der 1. FC Lichtenfels hat sich auf Anhieb gut zurechtgefunden in dieser Saison und schien sich in der Spitzengruppe fest einnisten zu können. In den vergangenen Wochen allerdings sind die Oberfranken ein Stück weit von ihrem Weg abgekommen. Konnte man das 1:1 gegen eine wiedererstarkte SG Quelle Fürth noch als gegeben hinnehmen, so gingen die beiden folgenden Partien verloren. Das 1:4 beim TSV Neudrossenfeld war dann schon eine ungewöhnlich hohe Niederlage für einen Mannschaft, die bekannt ist für ihre kompakte Spielweise. Am vergangenen Wochenende der nächste Nackenschlag. Die 1:2-Heimniederlage gegen den SV Mitterteich hatte so wohl kaum einer auf dem Schirm. Auch SC-04-Trainer Jochen Strobel kann die aktuelle Serie der Lichtenfelser nur schwer einordnen. Er kenne die Oberfranken als Mannschaft, die aus einer kompakten Defensive versucht, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen.


Wie erwähnt haben ja auch die Schwabacher keine guten Erfahrungen gemacht mit dem 1. FC Lichtenfels. Gut lief es für den SC 04 dagegen zuletzt im Derby beim SC Großschwarzenlohe. Der Trainer hat durchaus einen Lernprozess in seiner Mannschaft ausgemacht. Wenn man einen Vergleich zieht zum Spiel bei der SG Quelle Fürth, das auf dem engen Nebenplatz vor wenigen Wochen noch mit 2:5 verloren ging, so war das schon ganz ansehnlich, was die Schwabacher in Großschwarzenlohe anboten. Das 5:0 hat mal wieder deutlich aufgezeigt, dass mit einer richtigen Einstellung auch unangenehme Aufgaben zu meistern sind. Personell freilich muss der Schwabacher Trainer für das Heimspiel gegen Lichtenfels einige Abstriche machen. Florian Danner, der zuletzt in Großschwarzenlohe sein Saisondebüt feierte, ist wieder verletzt und wird ebenso nicht mitwirken können wie Niklas Wälzlein. Auch für Florian Nißlein (muskuläre Probleme) komme wohl ein Einsatz am Freitagabend noch zu früh. Ansonsten hofft Jochen Strobel, dass seine Schützlinge den Schwung vom klaren Derbysieg ins Heimspiel gegen Lichtenfels mitnehmen können. Schließlich will man die beiden führenden Teams aus Bamberg (Samstag gegen Großschwarzenlohe) und Neudrossenfeld (gegen Sonnefeld), die vor lösbaren Aufgaben stehen, nicht zu weit ziehen lassen. Roland Jainta