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SC Großschwarzenlohe
TSV Sonnefeld
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Für den SCG ist es auf dem Papier das leichteste Spiel der Vorrunde, irgendwie aber auch das schwerste. Zu Gast im Robert-Potzler-Stadion ist mit dem TSV Sonnefeld nämlich das abgeschlagene Schlusslicht der Liga. Das einzige Spiel also, in dem der (Noch-)Vorletzte Großschwarzenlohe als Favorit ins Spiel geht. „Es wird tatsächlich ein wenig kompliziert“, gibt Spielertrainer Florian Bauer zu. „Doch wenn bei uns alle klar im Kopf bleiben, werden wir die drei Punkte holen. Wir haben vor jedem Gegner Respekt. Aber sportlich darf gegen Sonnefeld nichts anbrennen.“ Tatsächlich sind die Oberfranken nach dem Abgang von Sponsoren, Trainer und zahlreichen Leistungsträgern die Schießbude der Liga. Ein Punkt und 7:77 Tore nach 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Einziges Saisonziel ist es, die Saison zu Ende zu spielen, um in der Bezirksliga dann den Neuaufbau zu stemmen. Allerdings hat es in den vergangenen Wochen eine gewisse Konsolidierung gegeben, zuletzt gegen Spitzenreiter Bamberg (1:5) geriet die Mannschaft von Heiko Schröder erst in der letzten halben Stunde auf die Verliererstraße. Personell kann Florian Bauer aus dem Vollen schöpfen. „Alle sind gesund, alle haben gut trainiert.“ Der Satz schließt ihn ausdrücklich mit ein. Vergangenen Samstag gab der 30-Jährige nach fast einjähriger Verletzungspause sein Comeback auf dem Platz – und schon klappte es mit dem dritten Saisonsieg, einem 1:0 in Röslau. „Eine superkompakte Mannschaftsleistung“ habe der SCG dort abgeliefert. Fortsetzung soll noch möglichst oft folgen. Robert Gerner