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FC Vorwärts Röslau
SC 04 Schwabach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Zweimal hatte der SC 04 Schwabach zuletzt in Folge gewonnen. In Röslau sollte diese Serie halten und Sieg Nummer 3 folgen, eine andere Serie indes sollte reißen: Beim und überhaupt gegen den FC Vorwärts Röslau hatte man noch nie gewinnen können. Am Ende lief dann alles nach Plan für die Elf von Jochen Strobel. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte mit 0:2-Rückstand drehten die Gäste nach dem Wechsel auf. Am Ende stand ein umjubelter 5:3-Erfolg. Dabei begann es so überhaupt nicht nach dem Geschmack der Gäste. Die Uhr zeigte noch keine drei Minuten, da düpierte Ertak Tonka mit seiner Direktabnahme aus kurzer Distanz die Schwabacher mit dem Röslauer Führungstreffer. Und das Unheil nahm zunächst weiter seinen Lauf. Nach neun Minuten sogar Treffer Nummer zwei für die Hausherren, wieder traf Tonka. Allerdings hatten die Schwabacher in der Entstehung des Treffers ein Foulspiel gesehen, das allerdings vom Referee ungeahndet blieb. In der Folgezeit hatten die Hausherren sogar Treffer Nummer drei auf dem Fuß. Nach rund 20 Minuten kamen die Schwabacher dann zwar ein wenig besser ins Spiel, wirklich viel nach vorne ging aber auch nicht für die Gäste. Die Partie - insgesamt jetzt etwas offener - wurde aber auch etwas nissiger geführt. Einer der Leidtragenden war dabei Jakob Söder, der noch vor der Pause gelb-rot-gefährdet für Enrico Cittadini Platz machen musste. Und dieser Wechsel zahlte sich nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff aus. Der 24-jährige verkürzte mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck auf 1:2 (47.). Und die Gäste machten erfolgreich weiter. Nach einer Ecke für die Hausherren konterten die Schwabacher schnell. Dennis Schillinger passte auf Daniel Orel, der setzte sich durch, und seine Hereingabe drückte Michael Weiß am langen Eck zum umjubelten 2:2-Ausgleich ein (63.) - erst einmal war alles wieder offen. Doch die Hausheren kamen ihrerseits zurück. Hermann traf nach Ablage von Schmidt per Flachschuss zum 3:2 (70.). Die Gäste aber zeigten weiter Moral. Nur zwei Minuten später waren wieder die Goldschlägerjungs an der Reihe. Wieder traf Cittadini, diesmal nach einem schönen Angriff über rechts unhaltbar zum erneuten Ausgleich (3:3 - 72.). Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatten die Schwabacher dann die Partie endgültig gedreht. Samuel Lexen traf zunächst den Pfosten, den Abpraller verwertete - wer sonst? - Enrico Cittadini. Nun waren die Gäste sogar nah dran an Treffer Nummer fünf, um den ersten Sieg in Röslau fest zu machen, doch Zillmann zielte knapp am Kasten vorbei. Die Entscheidung fiel dann aber doch noch: Daniel Orel traf in der Nachspielzeit zum 5:3-Endstand.