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SC Großschwarzenlohe
1. SC Feucht
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Einen ersten Vorgeschmack, was da in der Landesliga Nordost auf sie zukommen könnte, bekamen die Kicker des SC Großschwarzenlohe bereits im Vorfeld der Saison. Da testete die Elf von Trainer Florian Bauer nämlich beim 1. SC Feucht und musste sich mit 0:6 Toren geschlagen geben. SCG-Trainer Florian Bauer erinnerte sich noch ganz genau daran, und das nicht ohne Grund: "Es war die einzige Partie - Vorbereitung und bisherige Ligaspiele zusammengefasst - in der wir über die kompletten 90 Minuten völlig chancenlos waren! So wissen wir ganz genau, was da am Freitag auf uns zukommen wird!" Eine Mannschaft, die zu den heißen Titelanwärtern gezählt wird, die aber zuletzt eine ganz bittere Pille schlucken musste. Szymon Pasko, der entscheidende Mann beim Feuchter 3:2-Auswärtssieg in Schwabach, wurde jetzt vom Verbandssportgericht nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen Memmelsdorf für sechs Spiele gesperrt. Ein Strafmaß, das es so noch nicht gegeben hatte und wohl im Zuge der Neubesetzung im Vorsitz des BFV-Sportgerichts beschlossen wurde. So heimlich, still und leise, wie Heinz Ferber (Nürnberg) an der Spitze des Gremiums abgelöst wurde, wurde auch das Strafmaß für Tätlichkeiten von vier auf sechs Spiele Sperre angehoben. Feuchts Manager Manfred Kreuzer sprang nach Bekanntwerden des Urteils regelrecht im Dreieck, sprach sogar von Wettbewerbsverzerrung. Nun gut, nach Großschwarzenlohe fahren die Feuchter dennoch als haushoher Favorit, auch wenn die Partie, obwohl sie bereits um 18 Uhr angepfiffen wird, trotzdem auf dem mit Flutlicht versehenen B-Platz des SCG stattfinden wird. Trainer Florian Bauer weiß um die Schwere der Aufgabe für seine Elf, auch wenn er betont, dass "nicht wir, sondern der 1. SC in Zugzwang ist". Roland Jainta