Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk
SC 04 Schwabach
TSV Sonnefeld
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Doch zurück nach Schwabach: Pünktlich zum Anpfiff von Schiedsrichter Markus Hertlein fegte ein erster Herbststurm über das Gelände des SC 04 in der Nördlinger Straße. Die Hausherren wollten am Geburtstag ihres Trainer Jochen Strobel dem nicht nachstehen und überzogen den ebenso engagierten wie überforderten und nach wie vor sieglosen Gast aus Oberfranken ebenfalls mit einem wahren Sturmlauf. Eigentlich war Schwabach immer in Überzahl. Denn zu den zehn regulären Feldspielern gesellte sich permanent Torhüter Alexander Gebelein, der im grünen Trikot 30 Meter vor dem Tor Libero spielte, um die Befreiungsschläge der Sonnefelder schneller abfangen und zu den Mitspielern weiterleiten zu können. Jochen Strobel hatte, anders als von vielen erwartet, gar nicht so viel umgestellt im Vergleich zum beeindruckenden 5:3-Erfolg von der Vorwoche in Röslau. Er ließ – mit Ausnahme von Dominik Rohracker und Florian Nisslein – seine torgefährlichsten Spieler auflaufen, zu denen seit einigen Wochen auf rechts der junge Jakob Söder gehört, der dann auch nach sechs Minuten der Torreigen eröffnete. Nach einem Querpass behielt er frei vor Torhüter Rang die Übersicht und verwandelte. Acht Minuten später wurde Orel gefoult, den fälligen Strafstoß drosch Kapitän Selahattin Oktay humorlos ins Netz – 2:0 (14.). Danach ließen die Hausherren die letzte Konsequenz vermissen. Orel, Zillmann und Söder vergaben das mögliche 3:0, das dann aber doch Tobias Zillmann mit ein bisschen Glück gelang (35.). Die Kugel sprang gerade noch so über die Linie. Nach dem Wechsel brauchte Schwabach eine lange Anlaufzeit für das 4:0. Das glückte schließlich Daniel Orel, der den Ball mit feiner Technik verarbeitete und an Torhüter Rang vorbei einschob. Ein Tor zum mit der Zunge schnalzen (68.). Da wollte auch Sturmpartner Michael Weiß nicht nachstehen und lochte mit feinem Füßchen im Zentrum ein (78.). Sonnefeld präsentierte sich als sympathischer Underdog mit Sportsgeist, der immerhin zwei Chancen hatte. Einen Freistoß schoss Jacob in die Mauer (66.), Kunick zielte kurz vor Schluss vorbei (88.). Robert Gerner / Richard Nösel