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1. SC Feucht
SG Quelle Fürth
15.
30.
45.
60.
75.
90.

2:1 endete die Partie für die Heimelf an einem Abend, an dem das Sportliche am Ende nicht im Vordergrund stand. Die Gäste spielten zu Beginn mutig mit und hatten durch Haag, der den Ball aus 16 Metern nicht richtig traf, auch die erste Chance der Partie; die Heimelf wurde durch einen Wessner-Kopfball nach einer Ecke erstmalig gefährlich. Die Feuchter taten sich in der Anfangsphase aber sichtlich schwer, in die Partie zu finden, daher fiel die Fürther Führung nicht überraschend: Nach einem Freistoß rauschte Reinholz mit SCF-Keeper Sponsel zusammen und flipperte jenem den Ball aus den (zumindest fangbereiten) Fingern, Seiler staubte zum 1:0 ab. Eckert verpasste kurz darauf bei einem Lupfer zwar die schnelle Antwort, die Heimelf aber kämpfte sich in Folge in die Partie und hatte mehr Spielanteile. Zudem schwächte sich der Gast kurz vor der Halbzeit selbst: Nach einem Wortwechsel mit Hutter zeigte der Schiedsrichter selbigem glatt Rot - die Quelle musste mit zehn Mann weitermachen. Weil kurz darauf Eckert aus bester Distanz an einer Fußabwehr von Quelle-Keeper Tsagos scheiterte, blieb es zur Halbzeit bei der knappen Gästeführung. Zu Beginn von Durchgang zwei zog sich die Quelle nicht etwa zurück, sondern versuchte, die Heimelf trotz numerischer Unterzahl weiter zu beschäftigen. Die Feuchter taten sich unverändert schwer mit dem bissigen Spiel der Gündogan-Truppe, dann aber begünstigte ein Gästefehler den Ausgleich: Reinholz köpfte eine Flanke nicht aus der Gefahrenzone, sondern direkt in die Füße von König, der Goalgetter ließ sich nicht zweimal bitten und traf aus etwa acht Metern zum 1:1. Die Partie blieb zerfahren und geprägt von zahlreichen Unterbrechungen, dann aber schlug Feucht erneut unter Mithilfe der Gäste zu: Nach einem Klose-Abschluss profitierte Wessner von einer unzureichenden Abwehr von Keeper Tsagos und netzte zum 2:1 ein. Wenig später kam es noch dicker für die Quelle: Sarac sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, Quelle-Trainer Gündogan, der mit zahlreichen Schiedsrichter-Entscheidungen nicht einverstanden war, wurde vom Unparteiischen im selben Atemzug auf die Gegengerade verwiesen. Aber auch mit zwei Mann weniger ergab sich die Quelle nicht ihrem Schicksal und kreierte einige Halbchancen. Dann aber musste auch noch Reinholz nach einer Schwalbe im Strafraum mit der Ampelkarte vom Platz, und auch Meier sah nach einem weiteren Disput mit dem Schiedsrichter Rot. Die Quelle war nur mehr mit sechs Feldspielern und einem Torwart auf dem Feld. Dann wurde es endgültig kurios: Nach einem weiteren - absichtlichen - Foulspiel von Böhm gegen Kaya wäre die Rote Karte und somit der Abbruch der Partie eigentlich die zwingende Folge gewesen, stattdessen gab der Schiedsrichter, dem die Partie nun vollends entglitten war, aber nur gelb. Wenig später ahndete er auch eine vermeintliche Notbremse von Lawson gegen D'Adamo nicht - sondern gab Freistoß für die Quelle und zwang so eine fragwürdige Partie zu einem regulären Ende. Nach der Partie ging es auf dem Weg in die Kabinen noch mit Rangeleien weiter. Kein schöner Fußballabend im Waldstadion.

Geldstrafe für Gündogan

Strafe für Serdal Gündogan: Nach dem Aufreger-Spiel in Feucht wird der Quelle-Coach zur Kasse gebeten.