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SpVgg Jahn Forchheim
TSV Abtswind
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Es sind so etwas wie die Wochen der Wahrheit, schließlich sind die nächsten Kontrahenten allesamt direkte Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte. Mit einem Erfolgserlebnis machte die SpVgg Forchheim den Auftakt zur nun erhofften Aufholjagd um den Anschluss an an die Mittelfeldplatzierungen. Gegen den TSV Abtswind stand am Ende ein 3:1-Sieg auf der Anzeige. Nach verhaltener Anfangsphase, in der die Kontrahenten zunächst auf Sicherheit bedacht agierten, setzte die Heimmannschaft die erste Duftmarke. Timo Goldammer zielte aber aus der Drehung von der Strafraumkante aus noch zu ungenau. Auf der Gegenseite bewahrte Torwart Christian Bergmann gegen Jürgen Endres seine Farben vor einem Rückstand, als der Jahn eine unübersichtliche Situation im Strafraum nicht bereinigen konnten. In der Folge begann der Plan von Jahn-Trainer Christian Springer aufzugehen, der mit einem variablen 3-4-3-System bestimmte Räume in der Abtswinder Defensive öffnen wollte. Firat Güngör bekam einen dieser Räume in der 24. Minute auf seiner linken Außenbahn und brachte eine Hereingabe ins Zentrum, wo Tom Jäckel auf seinen Nebenmann ablegte. Jens Wartenfelser vollstreckte schließlich ins lange Eck zur Führung. Nur sechs Minuten später war die rechte Abwehrseite der Gäste erneut offen und wieder durfte Güngör flanken. Philipp Nagengast stand im Zentrum sträflich frei und musste den Ball nur noch aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie befördern. Der Torschütze hätte wenig später sogar nachlegen können, blieb im Abschluss dieses Mal aber zu unpräzise. Direkt nach dem Seitenwechsel hätten die Forchheimer für Ruhe sorgen können, denn nach einem Angriff über Goldammer und der gedankenschnellen Weiterleitung von Jäckel hatte Steffen Müller aus zwölf Metern freie Schussbahn. Ein TSV-Verteidiger schmiss sich allerdings dazwischen und hielt die Gäste dadurch in der Partie. Diese plätscherte nach einer guten Stunde ein wenig vor sich hin, weil Abtswind zwar anrannte, vorerst aber keine Mittel fand, und der Jahn seine möglichen Gegenangriffe durch Fehlpässe mitunter schludrig verschwendete. Genau in dieser Phase traf Endres nach Vorarbeit von Dußler aus dem Nichts und alles war plötzlich wieder offen. Drei Minuten vor dem Ende hatten eine Abtswinder wohl fast schon zum Torjubel angesetzt, doch einen Kopfball von Brunsch kratzte Bergmann sensationell noch von der Torlinie. Wartenfelser machte in der Nachspielzeit auf Zuspiel des eingewechselten Karsak den Deckel drauf. "Im ersten Durchgang haben wir spielerisch überzeugt und hätten noch ein drittes Tor nachlegen können. Danach war es typischer Abstiegskampf, der in so einem Spiel eben notwendig ist. Es freut mich für die Jungs unheimlich, dass es heute geklappt hat", konstatierte Trainer Springer. Jonas Baier