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SpVgg Jahn Forchheim
SpVgg Bayern Hof
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die SpVgg Jahn Forchheim sucht nach Wegen aus dem Tabellenkeller: Beim Heimspiel gegen die SpVgg Bayern Hof sollen unbedingt drei Punkte her. Trainer Christian Springer weiß allerdings, dass diese Mission keine leichte wird. Dass auswärts gegen den Würzburger FV vor einer Woche nicht mehr als eine 1:3-Niederlage drin war, hat bei Christian Springer und seinem Team keine Depressionsschübe ausgelöst: "Als Drittletzter gegen den Tabellenführer – da war klar, dass nicht all zu viel herausspringt", analysiert Springer ganz leidenschaftslos die Niederlage. Zudem passiere es im Fußball fast jedem Verein, dass er sich zwischendurch in den unteren Rängen wiederfinde, davon dürfe man sich aber nicht dauerhaft verunsichern lassen, gibt Christian Springer als Programm für den elften Spieltag aus. Auch an diesem Samstag ist der Tabellenabstand der Kontrahenten groß: Der Jahn steht momentan auf Platz 16, Hof hat es sich auf dem 6. Rang bequem gemacht. Trotz Heimvorteil dürfte die Begegnung also alles andere als ein Spaziergang für die Forchheimer werden. Zumal die SpVgg auf wichtige Spieler definitiv verzichten muss und bei anderen der Einsatz zumindest fraglich ist. Fehlen wird beispielsweise Mittelfeld-Dirigent Sandro Gumbrecht, der erneut verletzt ist. Pascal Tischler weilt noch im Urlaub. Patrick Mai ist zwar auch verletzt, Christian Springer sieht aber gute Chancen, dass Mai bis zum Anpfiff am Samstagnachmittag wieder fit sein wird. Mit Hof erwartet den Jahn laut Christian Springer "eine starke Defensive", was sich in den wenigsten Gegentoren der laufenden Saison für Hof niederschlägt. "Insgesamt eine sehr kompakte Mannschaft", weiß Springer. Wie man das Bollwerk knackt? Der Jahn-Trainer hat einen Schwerpunkt auf die Laufbereitschaft gelegt und 200-Meter-Läufe ins normale Training integriert. Außerdem sollen Chancen aus gewonnenen Zweikämpfen generiert werden. "Mit philosophischen Ansätzen und ,schönem Spiel‘ kommen wir gegen Hof nicht weiter", betont Christian Springer. Gegen harte Gegner hilft nur Härte. Hans von Draminski