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SV Seligenporten
FC Würzburger Kickers II
15.
30.
45.
60.
75.
90.

"Wir wollen wieder mehr Tore als zuletzt schießen", hatte Hendrik Baumgart, Trainer des SV Seligenporten, vor der Partie gegen die U23 der Würzburger Kickers gesagt. Und das gelang den Klosterern auch eindrucksvoll. Es dauerte keine vier Minuten, ehe der Ball das erste Mal im Würzburger Tor zappelte. Marco Wiedmann hatte drei Verteidiger im Strafraum auf sich gezogen und den Ball clever zurückgelegt. Tim Olschewski hatte wenig Mühe den Ball ins linke Eck zur 1:0-Führung einzuschieben. Und nur wenig später klingelte es erneut im Kasten von Maximilian Humpenöder. Der Ball wurde für Raffael Kobrowski durchgesteckt, der ihn unter Kontrolle brachte und überlegt ins Tor schob. Das gab den Hausherren die nötige Sicherheit im Spiel mit dem Ball. Seligenporten verlegte sich aber nicht aufs Verwalten, sondern spielte weiter nach vorne. Nur fünf Minuten später hätte Kobrowski beinahe das dritte Tor für den SVS erzielt. Neuerer hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und in den 16er geflankt. Kobrowski verfehlte das Gehäuse denkbar knapp. Das sollte sich rächen. Kurz danach machten die Klosterer zu wenig Druck auf den ballführenden Josef Burghard. Der durfte aus 25 Metern einfach mal abziehen und traf zum 1:2. Kurz vor der Pause dann der nächste Dämpfer. Nach einem berechtigten Strafstoß glich Onur Ünlücifci zum 2:2-Pausenstand aus. Im zweiten Durchgang fanden die Klosterer zunächst zurück ins Spiel. In der 67. gingen sie wieder in Führung. Diesmal war Wiedmann der Vorbereiter, als er Theodoros Petrakis links frei spielte. Der fackelte nicht lange und hämmerte den Ball links oben ins Tor. Die junge Mannschaft der Würzburger zeigte sich davon nicht geschockt und nutzte einen Standard zum 3:3. Nach einer Ecke brachte der SVS den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Ünlücifci versenkte ihn problemlos aus kurzer Distanz. Doch auch der SV zeigte große Moral. David Erken brauchte keine Minute, um seine Mannschaft zum dritten Mal in Führung zu bringen. Doch wieder hatten die Kickers die richtige Antwort parat. In der 89. Minute schlenzte Mike Ebui aus 16 Metern die Kugel in die lange Ecke zum 4:4. Beinahe hätte Mergim Bajrami in der Schlussminute das Kloster noch zum Kochen gebracht, er verstolperte aber die letzte Chance der Partie. Mit der Torausbeute dürfte Baumgart mehr als zufrieden sein, über die Defensivarbeit seiner Mannschaft wird er in der kommenden Woche allerdings reden müssen. Timo Weith