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DJK Don Bosco Bamberg
SpVgg Jahn Forchheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die Bamberger untermauerten von Beginn an ihren Tabellenplatz im oberen Drittel und wussten ihren Vorteil auf dem heimischen Kunstrasenplatz zu nutzen. Mit der Rückkehr der beiden Defensivstützen Patrick Hagen und Daniel Uttinger präsentierte sich der Forchheimer Defensivverbund im Vergleich zum 5:5 in Ansbach zwar deutlich stabilisiert und hatte dem frühen Pressing und forschen Beginn der Bamberger anfangs noch einiges entgegenzusetzen. Dennoch gehörten die drei größten Möglichkeiten in Durchgang eins dem Gastgeber. Nach einer Viertelstunde musste Firat Güngör den Heber von Marco Haaf in höchster Not noch von der Linie kratzen, wenig später setzte Simon Allgaier einen von mehreren Eckbällen nur haarscharf per Kopf am Gehäuse vorbei. Nach 20 Minuten hatten die Forchheimer gleich zweimal die Gelegenheit, aus der Gefahrenzone zu klären, stattdessen kam Johannes Rosiwal zum Abschluss. Dieser wurde zwar geblockt, doch letztlich konnte Patrick Hoffmann zur Führung abstauben. Die offensiv eher harmlosen Forchheimer gestalteten den restlichen ersten Spielabschnitt in Folge ausgeglichener mit etwas mehr Spielanteilen, wobei es in Strafraumnähe allerdings häufig zu ungenau wurde. Die gefährlichen Standardsituationen der Bamberger wurden den Gästen nach Wiederanpfiff zum Verhängnis. Einen Eckball in der 50. Minute verwertete Allgaier am kurzen Pfosten zum 2:0 (50.), bei einer weiten Freistoßflanke von Rosiwal war indes Pascal Niersberger mit einem Kopfball ins lange Eck zur Stelle (57.). Die drittstärkste Heimmannschaft der Liga ließ in der Folge nicht mehr viel anbrennen und hatte ihrerseits noch die ein oder andere Gelegenheit auf einen weiteren Treffer. Für den Jahn wurde es noch bitterer, als der eingewechselte Christian Städtler nach nach nur zwei Fouls innerhalb von zwei Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Ungefährdet brachte Don Bosco den Heimsieg ins Ziel. Für Forchheims Teammanager Mesut Kimiz war allen voran der Doppelschlag kurz nach der Pause ausschlaggebend: „Da waren wir zweimal nicht wach genug, der Gegner war bei diesen Situationen heute brandgefährlich und hat es das ganze Spiel über einfach in allen Belangen gut gemacht, war im entscheidenden Moment effizient. Nach dem 3:0 sind wir nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Es fehlt eben auch ein Stück weit das Selbstvertrauen, wenn man da unten drin steht.“