Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk
TSV Aubstadt
SpVgg Jahn Forchheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Nachdem der erhoffte Befreiungsschlag auch zu Hause im Derby gegen den ATSV Erlangen (1:1) ausblieb und der Rückstand auf den direkten Klassenverbleib bei neun Zählern festhängt, erreichte die Ernüchterung über eine missratene Spielzeit einen neuen Höhepunkt. „Ganz ehrlich — das Unentschieden hat sich schon eher wie eine Niederlage angefühlt. Man muss jetzt kein Fußballexperte sein, um zu sehen, dass uns die Relegation nicht erspart bleiben wird. Jetzt gilt es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um sich vom letzten Tabellenplatz abzusetzen“, fasst Jahn-Kapitän Patrick Hagen die Situation zusammen. Dabei stimmt den 26-Jährigen, der die zusätzlichen Partien aufgrund der eigenen Hochzeit samt Flitterwochen verpassen und ab Sommer als Spielertrainer beim Kreisligisten SV Langensendelbach einsteigen wird, der ungebrochene Zusammenhalt der Gruppe zuversichtlich. „Wir müssen auch weiter positiv bleiben.“ Am ganz großen taktischen oder spielerischen Rad können sie zu diesem Zeitpunkt schließlich kaum mehr drehen, müssen sich schon seit Jahresbeginn vor allem in der Defensive auf Fehlervermeidung ausrichten und über Lauffreude die eine oder andere Torchance erarbeiten. Das offensive Potenzial von 47 Treffern übertrifft ja immerhin auf dem Papier die halbe Liga. Allein gegen Sand reichte das zum einzigen Dreier in 2019, während bei der Pleite in Vach mehr Verunsicherung und Ungläubigkeit statt Entschlossenheit zu spüren war. Nun dürfen sich die Jahn-Kicker zum Auftakt in eine zweiwöchige Belastungsphase mit zwei Nachholspielen unter der Woche einmal wieder in der Rolle des absoluten Außenseiters versuchen. Vor dem Gastspiel beim Tabellenzweiten aus dem unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld erklärt Patrick Hagen: „Aubstadt ist meiner Meinung nach die beste Mannschaft der Liga und verfügt über sehr starke Spieler — vor allem in der Offensive. Doch genau weil jeder damit rechnet, dass wir in Aubstadt untergehen, können wir ganz befreit aufspielen.“ In der Hinrunde, als der Jahn einen zarten herbstlichen Aufwind erwischte, unterlag Forchheim zu Hause im Rahmen seiner Möglichkeiten 0:2. Aubstadt lehrte der gesamten Konkurrenz das Fürchten und katapultierte sich in der Folge mit sieben Siegen am Stück an die Spitze, zeigt sich aktuell jedoch nach zwei Patzern — der FSV Bruck ergatterte unter anderem ein Remis — nicht in Bestform. Auch hier täte ein Befreiungsschlag Not. gu