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FV Dittenheim
TSV Greding
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Beim TSV Greding hat man den Abschluss des ersten Saisondrittels zum Anlass genommen, Zwischenbilanz zu ziehen. 19 Punkte und Rang drei, das entspricht fast haargenau den Vorstellungen und somit herrscht Zufriedenheit. „Dem stimme ich zu“, sagt Trainer Tobias Kratzer, der auch die beiden Niederlagen zuhause gegen Wettelsheim und Ornbau nicht übermäßig kritisiert. „Im ersten Spiel war es urlaubsbedingt, im zweiten konnten wir nach einer Führung den Bock nicht mehr umstoßen. Ich würde sagen, dass das Team im Wettbewerb gut dabei ist. Wir hatten vor einem Jahr 18 Zähler.“ Acht Mal stand die Elf auf einem Platz im oberen Tabellendrittel, die Hälfte davon wiederum auf Platz drei. Dies ist bemerkenswert, weil den Schwarzachstädtern mit Johannes Wolfsteiner und Bernhard Kerl seit Monaten der Motor und die Maschine im Mittelfeld fehlt. Völlig geräuschlos wurden Spieler installiert, die vor einigen Wochen in der A-Jugend der JFG Jura-Schwarzachtal mit Tempo und Schwung dem Ball hinterherjagten. „Das haben wir schon erkannt, dass da Potenzial für unsere Erste vorhanden ist. Patrick Meyer und Fabian Wolfsteiner haben es durch ihren Willen und Trainingsfleiß, und das ist unabdingbar, geschafft. Ich weiß aus Erfahrung, dass die Umstellung wahnsinnig groß ist, man muss diesen Sprung ins kalte Wasser riskieren. Es wird nicht nur Höhen geben, man fällt auch einmal ins Tal, das ist normal.“ So bilden also diese beiden Akteure und der Ex-Beilngrieser Matthias Harrer die neue Mittelfeldachse, mit der es auch zum FV Dittenheim geht, dem die Gredinger in bisher sechs Partien erst einmal unterlagen, nämlich am 26. Marz 2016 mit 0:1. Mit elf Punkten liegt „Dittna“ auf einem Abstiegsplatz, der aber nicht das Ergebnis eklatanter Heimschwäche ist und dies sollten sich die Schwarzachstädter schon zu Herzen nehmen, weil sie der sechstbesten Heimmannschaft gegenüberstehen, die sich zehn Zähler in fünf Partien gutschreiben ließ. Doch wie lautet eigentlich die Gredinger Auswärtsbilanz? Eine umfassende Analyse lässt sich schwer erstellen, weil sie erst drei Partien in der Fremde bestritten hat, die wenigsten der gesamten Liga. „Natürlich können wir diese Aufgabe nicht mit links lösen. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und dort auch gewinnen. Dittenheim verfügt über eine Reihe guter Akteure, auf Thomas Stelz im Sturm müssen wir beispielsweise aufpassen.“ Ob der Drahtzieher des FV , der 35-Jährige Christoph Oberhauser, auflaufen kann, ist nicht sicher. Fest steht, dass Fabian Lang das Gredinger Tor hüten wird. ghi