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SV Wettelsheim
ASV Zirndorf
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Nach der Kirchweihpleite kam der SVW gegen Zirndorf wieder besser auf den Platz, musste jedoch einem spielstarken Gegner hinterherlaufen. Somit ergab sich in der ersten Hälfte ein Chancenplus der Gäste, deren Abschluss aber lange Zeit zu ungenau war, oder aber SV-Torwart Christoph Zwahr war auf seinem Posten. Wettelsheims Möglichkeiten vor der Pause hielten sich in Grenzen, hatten es aber durchaus in sich. Beispielsweise drang Michael Halbmeyer nach einer Viertelstunde in den Strafraum ein, konnte aber gerade noch gestoppt werden. Zudem setzte sich Julian Dürnberger immer wieder in Szene, scheiterte unter anderem aber mit einem fein um die Mauer gezirkelten Freistoß am Pfosten. Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren die erste Möglichkeit zur Führung, doch nach einer Ecke „hämmerte“ zunächst Michael Berthold den Ball an die Latte, im Anschluss brachte Halbmeyer das Spielgerät erneut nach innen, Matthias Müller kam zum Abschluss, wurde dabei aus SV-Sicht von seinem Gegenspieler getroffen – allerdings sah dies Schiedsrichter Obermeier anders. Im Gegenzug dann die kalte Dusche für die Gastgeber: Zirndorf fuhr einen Angriff über die Außenbahn, im Zentrum vollstreckte Christoph Vornehm. Wettelsheim gab sich nicht geschlagen und hätte das 1:1 erzielen können. Doch ASV-Schlussmann Michael Wagner klärte den Freistoß von Hans-Christian Döbler (51.) und Florian Bunz traf nach dem folgenden Eckball erneut nur Aluminium. Mit der Einwechslung von Fabian Krapfenbauer auf Zirndorfer Seite nahm das Unheil für Wettelsheim dann nach einer guten Stunde seinen Lauf. Nach seinem Doppelschlag stand es plötzlich 3:0 für den Gast (72., 74.). Und in der Schlussminute machte Krapfenbauer dann nicht nur seinen Hattrick, sondern auch den 4:0-Endstand perfekt. Ein verdienter Sieg für die Elf von Trainer Martin Hermann, der allerdings zu hoch ausfiel.