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Die Spielvereinigung Roth sucht noch nach der Konstanz

Vorschau Kreisklasse Nord 12. Spieltag

Die SG Wassermungenau/Wernfels ist am Sonntag, 15 Uhr, zu Gast bei der SpVgg Roth. Die ist nach der jüngsten Niederlage gegen Kammerstein auf Platz neun abgesunken — Trainer Matthias Hartmann fordert mehr als 100 Prozent von seiner Mannschaft.

Die SpVgg Roth (in Orange) verliert hier 1:5 gegen Spalt, hat aber auch schon hohe Siege gefeiert. Dem Team fehlt bisher die Konstanz und manchmal auch ein bisschen Glück.

 / © Salvatore Giurdanella

Die bisherige Saison der SpVgg bezeichnet Hartman als „durchwachsen“. Nach dem dritten Rang am zweiten Spieltag pendelten die Rother lange zwischen Platz fünf und sechs, doch nach dem Sieg gegen Schwabach kassierten sie zwei Niederlagen in Folge und stehen mittlerweile auf Rang neun. „Wir sind mit der Punkteausbeute nicht zufrieden“, sagt Hartmann. Vor allem sei man zu inkonstant. Tatsächlich hat die SpVgg noch in keinen drei Spielen am Stück punkten können. Das Derby gegen die TSG und gegen Stirn gewann sie hoch, in Schwabach schoss sie sieben Tore. Doch darauf folgte ein 1:5 gegen Spalt. „Für Ergebnisse wie gegen die TSG oder Schwabach müssen alle elf, 15 Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen“, sagt Hartmann. Wenn das gelinge, klappe es mit dem Siegen. Auf der anderen Seite hätte man gegen Spalt zur Pause 2:0 führen müssen, lag dann aber auch wegen eines Eigentores 0:2 hinten. Eigentlich habe man trotzdem das Spiel im Griff gehabt, doch Konter machten den Unterschied, als die SpVgg schließlich aufmachte, um zum Ausgleich zu kommen. „Uns fehlt auch ein bisschen das Glück“, sagt Hartmann. „Wir müssen an unserer defensiven Kompaktheit arbeiten.“ Offensiv ist bei 31 Treffern so weit alles im Lot — Hartmann selbst ist mit elf Treffern bester Torschütze der SpVgg und steht auf Platz fünf der Rangliste.

Es sei eben viel Kopfsache, meint Hartmann über die Inkonstanz. Mit 28 Jahren ist er einer der Ältesten in seiner Mannschaft. Da hätte nicht jede Niederlage sein müssen, so wie die gegen Spalt oder gegen Kammerstein. Auch gegen den momentanen Tabellenzweiten fehlte der SpVgg das Glück. „Sie haben in der ersten Hälfte drei Tore gemacht, obwohl sie nur einmal aufs Tor geschossen haben.“ Solche Nackenschläge müsse man erst einmal verdauen. Zudem habe man in den vergangenen Wochen ein paar Probleme gehabt, Kevin Kowanda war im Urlaub, Julian Harrer beruflich viel unterwegs, „nicht alle sind 100 Prozent fit“. Trotzdem: Man habe einen breiten Kader, mit dem man jedem Paroli bieten könne. Auch der SG Wassermungenau/Wernfels, die zwar momentan auf dem Relegationsplatz steht, die Hartmann aber trotzdem als gefährlichen Gegner einschätzt – wie alle anderen. „Jeder kann jeden schlagen.“ Platz zwei (Kammerstein) und Platz zehn (TSG) trennen nur fünf Punkte. „Wir müssen an die Leistungsgrenze gehen. Wenn wir 100 Prozent geben, dann klappt es.“ Durch die Enge der Liga könnte die SpVgg mit einem Erfolg in die obere Tabellenhälfte springen. Dort sieht sie sich: Trotz des bisherigen Saisonverlaufes bleibt das Ziel bestehen, ein Platz unter den ersten Fünf.

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