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SV Pfaffenhofen: Ein Torjäger ist verletzt - ein Torjäger ist zurück

Vorschau Kreisklasse Nord 18. Spieltag

Es ist wieder Derbyzeit: Der SV Pfaffenhofen tritt am Samstag, 14 Uhr beim TV Büchenbach an. Gerne würden die Gäste den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen – mit einem Sieg wären sie wieder voll im Soll.

Daniel Grauthoff soll im Trikot des SV Pfaffenhofen wieder zu gewohnter Torgefährlichkeit zurück finden.

 / © Giurdanella

Die Pfaffenhofener Bilanz gegen Büchenbach ist recht eindeutig. Fünf von sieben Derbys in den vergangenen fünf Jahren gingen an den SV, am Samstag soll der sechste Sieg dazukommen. Den Grundstein haben die Pfaffenhofener in der Winterpause gelegt. Wie die anderen Vereine hatten sie mit den Wetterverhältnissen zu kämpfen und mussten einige Tests absagen. „Wir haben teilweise ganz gut trainiert“, sagt Abteilungsleiter Günter Vogel. Den letzten Schliff gab ein viertägiges Trainingslager bei Mailand. „Wir sind ganz guter Dinge und mit einem Sieg gegen Mühlhof auch gut gestartet“, sagt Vogel. Pfaffenhofen tat sich gegen den Tabellenletzten allerdings schwer – eine Art Tradition. „Die liegen uns nicht“, sagt Vogel. "Das ist immer hart, auch körperlich. Wir sind nicht ins Spiel gekommen." Rafal Skutta erlöste Pfaffenhofen mit seinem Siegtor in der 79. Minute. In der Nachspielzeit wurde er noch umgesenst, für das Foul gab es für Michael Janetzky Rot, ob Skutta am Samstag auflaufen kann, ist fraglich. Auch Michael Sperl, mit 15 Treffern Pfaffenhofens erfolgreichster Torschütze, fällt verletzt wieder aus. Vogel hofft jedoch, dass er bald wieder an Bord sein wird. Für ihn steht jedoch schon ein weiterer Torjäger bereit: Daniel Grauthoff ist zur Winterpause zu seinem alten Verein zurückgekehrt.

Der 25-Jährige hatte in den beiden Spielzeiten zuvor jeweils 40 Mal (BFV-Zählung) für Pfaffenhofen in der Liga getroffen - so oft wie landauf, landab kein anderer Spieler. Zur neuen Saison versuchte er sein Glück beim SC Großschwarzenlohe in der Bezirksliga, spielte dort aber mehr die Jokerrolle. Nun will er wieder für Pfaffenhofen treffen. „Er funktioniert nicht überall“, sagt Vogel. Gefüge im Verein, das Spielsystem für den Sprinter und Atmosphäre müssten stimmen. Gegen Mühlhof/Schwabach blieb Grauthoff noch ohne Tor, doch Vogel hofft, dass er bald wieder einschlägt. „Er tut unserem Spiel gut“ – und natürlich sei es von Vorteil, mehrere treffsichere Stürmer zu haben.

In der Summe sieht Vogel dem Derby entspannt entgegen. Auch wenn die Büchenbacher Bezirksliga-Reserve am Ostermontag 3:0 gegen Mühlhof/Schwabach gewann. „Die Bezirksligamannschaft hat nicht gespielt, das merkt man dann am Kader.“ Es sei eben das Schicksal der Reserven, dass je nach Spielplan-Konstellation auf der Bank hin- und her geschoben werde – doch am Samstag hat der SV das Vorspiel vor dem Auftritt der Büchenbacher Ersten gegen Weißenburg. Mit einem Dreier wäre der SV voll im Soll, ist aber jetzt schon nicht weit davon entfernt. Nach dem Aufstieg hatten sich die Verantwortlichen irgendwas zwischen Platz zwei und fünf erhofft. Momentan steht Pfaffenhofen auf Platz sieben mit 24 Punkten. Platz fünf ist nur einen Punkt entfernt – die Liga ist so eng beisammen, bis hinunter zu Platz neun (Spalt, bis zu zwei Spiele weniger) dürfen sie sich noch Hoffnung auf Platz zwei machen. „Wir sind gut dabei, es ist noch alles drin“, sagt Vogel.

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