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FV Wendelstein: "Nie mehr 11. Liga"

Meister der B-Klasse

Und Totgesagte leben eben doch länger. Mit einer beeindruckenden Saison schrieb der FV ein Stück Geschichte in der untersten Spielklasse des Fußballkreises NM/Jura: Ungeschlagen bei 22 Siegen und zwei Unentschieden und mit 103 erzielten Toren war das Platz eins und der damit verbundene Aufstieg in die A-Klasse. Zwölf Monate davor war die Fußballabteilung am Tiefpunkt angekommen.

Der FV Wendelstein lebt wieder.

 / © privat

Dieser tiefe Fall stellte den Verein vor große, fast schon unlösbare Probleme. Doch Fußball-Abteilungsleiter Daniel Scholwin, ein Krisenmanager, stellte in kürzester Zeit gemeinsam mit seinen Trainern Steffen Ermel und Max Häring ein Team zusammen, das dann diese Saison so erfolgreich beendete.

Eine Mannschaft, die sich von Spieltag zu Spieltag steigerte, wurde bald zum Titelaspiranten. In der Vorrunde konnte die EKSG Rummelsberg noch einigermaßen punktemäßig mithalten. Doch in der Rückrunde schwächelten die Rummelsberger, und der FV setzte sich frühzeitig ab und ging mit einem Vorsprung von acht Punkten über die Ziellinie. Ein Garant des Erfolgs war zweifellos die Kameradschaft in dieser jungen Truppe. Doch einzelne Spieler besonders hervorzuheben würde nicht dem Geist dieses Teams entsprechen. Die Torjäger sollten trotzdem eine Erwähnung finden: Alexandru Birladeanu und Oktay Karasu erzielten jeweils 19 Tore, es folgte Marcel Pötsch mit 13 Treffern.

Anlässlich der Meisterschaftsfeier überreichte BFV-Kreisspielleiter Markus Hutflesz den Meisterschaftswimpel und dann begann eine Feier, die an gute und erfolgreiche Tage der FV-Fußballer erinnerte. Mit den Meisterschafts-T-Shirts, die den Aufdruck „Nie mehr 11.Liga“ (B-Klasse) trugen, ließ man den Konfettiregen und die obligatorische Sektdusche über sich ergehen. Ein sichtlich zufriedenes Präsidium feierte dann lange mit seinen Fußballern und hofft natürlich, dass die „Blauschwarzen“ auch künftig erfolgreich Fußball spielen und weitere Feste folgen werden

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