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1:22! Wendelstein schießt Moosbach ab

Kreispokal Gruppenphase

Der Pokal ist nicht jedermanns Sache. Beispielsweise Georg Beck, Trainer des SV Moosbach, kann diesen Pflichtveranstaltung vor Saisonbeginn überhaupt nichts abgewinnen. Womöglich auch, weil sein Team am Wochenende im letzten Spiel der Gruppenphase gar fürchterlich abgewatscht wurde. 1:22 verlor der SV Moosbach gegen den FC Wendelstein

22-mal landete die Kugel im Tor des SV Moosbach.

 / © Sportfoto Zink

1:22 (in Worten „einszuzweiundzwanzig“), so lautete am Ende das Ergebnis gegen den FC Wendelstein. Für die Moosbacher dürfte es wohl die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte gewesen sein. Und zugleich eine Blamage, die auf jeden Fall Folgen haben wird. Denn Beck betont: „Sollte ich nächstes Jahr noch Trainer sein, wird der SV Moosbach sicher nicht am Pokal teilnehmen. Es ist doch Wahnsinn, dass man hier gegen Mannschaften spielt, gegen die man auch in der Liga antreten muss.“ Gemeint ist in diesem Fall die Reserve des FC Wendelstein, die wie Moosbach in der A-Klasse Nordost am Ball und gleich Auftaktgegner am 12. August ist. Trotzdem: Auch wenn es sich jetzt im Pokal um die erste Mannschaft des FC handelte, die auch heuer wieder zu den Favoriten im Kreisoberhaus zählt, ist doch verwunderlich, warum die Klatsche für den SVM derart katastrophal ausfiel? Laut Beck habe er – auch um vor dem Saisonstart nichts zu verraten – hauptsächlich mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und der AH und ohne einen einzigen Mann auf der Ersatzbank auskommen müssen. Allzu große Siegchancen hätten also von vornherein nicht bestanden. Dass sich seine frisch zusammengewürfelte Truppe allerdings so abschlachten lassen würde, habe er freilich nicht geahnt. „Das war natürlich saublöd“, so Beck. Saublöd dürften sich bei den Wendelsteinern übrigens Nicolas Kuttruff und Jakob Bail gefühlt haben, schließlich waren sie die einzigen beiden Feldspieler des FC, die beim jetzt schon legendären Torfestival in Moosbach leer ausgingen.

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