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Das lange Warten hat für Kleinschwarzenlohe ein Ende

Fünf Neuzugänge für den Aufsteiger

14 Jahre lang hat die erste Fußball-Herrenmannschaft des TSV Kleinschwarzenlohe darauf gewartet. In der vergangenen Saison ist es gelungen. Nach 16 Liga-Siegen in Folge unter einem neuen Trainer und einem Erfolg in der Relegation ist das Team in die Kreisklasse aufgestiegen. Nun steht der Saisonauftakt bevor, und der Verein hat seine Neuzugänge vorgestellt.

Die Neuen beim TSV Kleinschwarzenlohe — von links: Dominik Kartschewski, Fabian Weigelt, Daniel Klier, Matthias Gruber, Patrick Bernstein. Nicht im Bild Randy Solt.

 / © Schmitt

Zwei ganz junge und zwei erfahrene Spieler sollen helfen, den Klassenerhalt zu sichern. „Denn das ist unser oberstes Ziel“, sagt Coach Patrick Bernstein, der die Mannschaft im Februar übernommen und in die Kreisklasse geführt hat. Der 20-jährige Dominik Kartschewski und der 22-jährige Fabian Weigelt sind in der JFG Schwarzachtal ausgebildet worden. Beide waren in der vergangenen Saison beim SC Großschwarzenlohe im Einsatz. Matthias Gruber kommt vom TSV Kornburg, Daniel Klier von Eintracht Süd Nürnberg. Beide sind 32 Jahre alt. Alle vier Neuzugänge fühlen sich im Mittelfeld am wohlsten. Reaktiviert worden ist der Ersatztorwart. Der 26-jährige Randy Solt wird künftig als dritter Keeper auf der Bank sitzen.

Mit den Leistungsträgern der vergangenen Saison will Bernstein nun eine Mannschaft formen, die in der Kreisklasse bestehen kann. Kapitän Andreas Grabinger, Matthias Exner, Sven Albrecht und Frank Seebauer gehen weiter für den TSV Kleinschwarzenlohe auf Tore- und Punktejagd. Auch sonst steht Bernstein der Kader der Aufstiegssaison fast vollständig zur Verfügung. Lediglich ein Spieler aus der ersten und einer aus der zweiten Mannschaft haben den Verein verlassen. Der Trainer setzt dabei großes Vertrauen in die Jüngsten. Im Pokalspiel gegen den 1. FC Wendelstein stand beispielsweise eine Mannschaft mit 21 Jahren Durchschnittsalter auf dem Platz.

Der TSV Kleinschwarzenlohe wird die Saison 2018/19 in der Kreisklasse Nord absolvieren. „Das ist die stärkste Gruppe, weil dort drei Kreisligaabsteiger antreten“, sagt der sportliche Leiter Markus Blut. Dennoch sind die Verantwortlichen positiv gestimmt. „Wir hatten gute Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen und sehen der Saison mit einer gewissen Euphorie entgegen“, hieß es. Gedämpft wurde sie allerdings beim jüngsten Auftritt im Pokal. Im Derby gegen FV Wendelstein zog der TSV Kleinschwarzenlohe mit 2:5 den kürzeren.

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