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Dittenheim scheitert am FC/DJK Weißenburg

Kreispokal Viertelfinale

Aus für Bezirksligist Dittenheim, der am FC/DJK Weißenburg scheitert. Auch der TSV Winkelhaid, der SV Rednitzhembach und der SV Marienstein stehen im Halbfinale.

Kein Durchkommen: In der Bezirksliga ist der FV Dittenheim (in Gelb) noch ohne Sieg, nun scheiterte das Team von Trainer Martin Huber im Viertelfinale des Totopokals am Kreisliga-Klub FC/DJK Weißenburg.

 / © Eisenbrand

Auch im Viertelfinale konnten die Kicker des TSV einen weiteren Sieg verbuchen. Im Spiel gegen den Liga-Konkurrenten aus Pollanten fehlten urlaubsbedingt wieder einige Spieler. Anfangs war es ein Abtasten beider Teams, wobei Winkelhaid mehr Spielanteile hatte. Bereits in der 7. Minute vergab Beck auf Vorlage Andörfer eine Riesenchance. Im Gegenzug setzte ein Gästespieler das Leder an die Querlatte. Dem 1:0 in der 12. Minute war ein schöner Spielzug von Beck über Andörfer vorausgegangen. Er bediente Klose, der dem Gästekeeper keine Abwehrchance ließ. Aber Pollanten war weiterhin gefährlich. Besonders Pollantens Hirschberger war kaum zu bremsen. Ihn hatten die TSV´ler eigentlich nie im Griff, was sich später noch rächen sollte. Er narrte das eine ums andere Mal die etwas instabile Winkelhaider Abwehr und Torwart Fritschka musste zwischen der 13. und 25. Minute mehrfach sein Können zeigen. Andörfer hatte dann in der 26. Minute kein Glück. Seinen Schuss parierte der Gästekeeper mit einem tollen Reflex. Nun waren die Gäste an der Reihe. Nach Freistoß des TSV konterten die SC`ler clever und erzielten in der 39. Minute durch Hirschberger das 1:1. Winkelhaid zeigte aber weiter den Siegeswillen und Beck konnte bereits drei Minuten nach dem Ausgleich nach einem sehenswerten Solo das 2:1 erzielen. Gleich nach der Pause in der 49. Minute das Tor des Tages durch Schuster. Vom 16er Eck zirkelte er das Leder unhaltbar in obere Tordreieck zum 3:1. Danach verflachte das Spiel etwas und die Heimelf agierte nur noch. Minutenlang wurde der TSV nur in die eigene Hälfte gedrängt und verstand es nicht, das Spiel mitzugestalten. Dabei hatten sie zwischen der 60. und 70. Minute Glück, dass die Gäste viele ihrer Chancen entweder weit neben oder übers das Tor vergaben. Das war dann in der 75. Minute vorbei. Nach zu unkonzentriertem Abwehrverhalten war es wiederum für die Gäste Hirschberger, der zum 3:2 unbedrängt einschießen konnte. Die Gäste drängten nun noch mehr auf den Ausgleich, was Winkelhaid aber mit vereinten Kräften verhinderte. Brenzlig wurde es noch ab der 85. Minute als Schuster mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die SC´ler konnten die zahlenmäßige Überlegenheit aber nicht mehr nutzen, sodass es letztendlich, gerechnet an den Spielanteilen, zu einem verdienten Sieg für Winkelhaid reichte.

 Der TSV Winkelhaid hatte sich ja bereits am Dienstagabend für das Halbfinale im Totopokal durch einen 3:2-Erfolg gegen SC Pollanten qualifiziert. Der Gegner der Winkelhaider am Tag der Deutschen Einheit wurde nun auf dem Sportgelände des SV Rednitzhembach zwischen dem SVR und dem FC Ezelsdorf ermittelt. Die „Hembis“ machten es spannend und setzten sich erst vom Punkt aus durch. Matchwinner im Elfmeter- Drama war Schlussmann Max Wiedemann, der zwei Strafstöße entschärfte und den letzten für die „Hembis“ zum 6:4 verwandelte. Vieles ähnelte zuvor aber dem Ligaspiel vom Sonntag gegen Lauterhofen, das die „Hembis“ gegen kompakt stehende Gäste mit 1:2 verloren. Auch gestern konnten sich die Hausherren gegen das noch sieglose Kreisliga-Schlusslicht zunächst nicht freispielen. Die Gäste agierten sehr geschickt und brachten immer wieder ihren bulligen Angreifer Thomas Eckersberger ins Spiel. Der war es auch, der in der fünften Minuten nach Konter über mehrere Stationen mit einem satten Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck Torwart Wiedemann keine Chance ließ. Ezelsdorf setzte weiterhin Nadelstiche, kassierte dann aber nach knapp einer halben Stunde doch den Ausgleich durch Immanuel Pauler (29.), der ein Zuspiel von Andreas Janetzky verwertete. In der 33. Minute Pech für die „Hembis“ bei einem Lattenschuss von Tobias Fröbel. Am Spielverlauf änderte sich trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs nicht viel. Nach dem Seitenwechsel waren keine fünf Minuten gespielt, da hieß es auch schon 2:1 für die Gäste. Marvin Pröll traf aus 25 Metern fulminant ins Eck. Spätestens jetzt sahen sich die SVR-Fans an das Spiel vom Sonntag gegen Lauterhofen erinnert. Sollte es also eine weitere Niederlage geben für die Elf von Stefan Wüst geben? Die „Hembis“ wehrten sich dagegen und suchten ihre Chance. Der kurz zuvor eingewechselte Benjamin Güttler traf schließlich nach Flanke von Christian Rauth mit dem Kopf aus 13 Metern zum 2:2 (71.). ROLAND JAINTA

Alles andere als rund läuft es aktuell beim Bezirksligisten FV Dittenheim. Nach dem schwachen Start in die Meisterschaftsrunde mit nur einem Punkt aus vier Partien, hat es die Mannschaft von Martin Huber auch im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene erwischt. Beim Kreisligisten FC/DJK Weißenburg musste sich der FV mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Trotz des Ausscheidens war Coach Huber nicht unzufrieden mit seiner Truppe: „Wir waren lauf- und einsatzfreudig und haben über weite Strecken das Geschehen dominiert.“ Anfangs sah es auch noch gut aus für die Gäste. Fabian Pilney zeichnete mit einem strammen Schuss für das frühe 0:1 verantwortlich (9.). Wegen eines leichtfertigen Ballverlusts kamen die Weißenburger in der 21. Minute zum Ausgleich durch Benedikt Auernhammer, der nach einer knappen halben Stunde im Anschluss an einen Eckball per Kopf erneut zur Stelle war. Nach dem Seitenwechsel gab das Bezirksliga-Schlusslicht wieder Gas und schnürte die Platzherren phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Die Bemühungen wurden belohnt, weil wiederum Pilney aus der Distanz zum Ausgleich traf (61.). Jetzt schien Dittenheim am Drücker zu sein, doch der FC/DJK schlug nach 70 Minuten zurück. Nach einem Freistoß stocherte der eingewechselte Matthias Dollinger die Kugel ins Netz. In der verbleibenden Zeit warf Dittenheim noch einmal alles in die Waagschale, der Erfolg blieb indes aus. Stefan Meyer und Florian Unöder scheiterten jeweils knapp. Darüber hinaus blieb die Pfeife des Schiedsrichters bei einigen aus Sicht der Gäste elfmeterreifen Situationen stumm. Trotz des momentanen Misserfolgs wollen sich Huber und sein Team nicht ins Bockshorn jagen lassen. Noch dazu, weil am Sonntag der Spitzenreiter und Landesligaabsteiger ESV Ansbach-Eyb in „Dittna“ seine Visitenkarte abgibt. Ein Gegner, der vielleicht zur rechten Zeit kommt. Um den „Eisenbahnern“ Paroli zu bieten, bedarf es allerdings einer konzentrierten Leistung vor allem in der Defensive. uli

Der Kreispokalsieger von 2017, der TSV 1860 Weißenburg, ist in der Saison 2018/2019 draußen. Der Bezirksligist, der voriges Jahr zum Großteil mit Spielern seiner zweiten Mannschaft (U23) gewonnen hatte, scheiterte nun am Mittwochabend mit seiner „Ersten“ im Elfmeterschießen am Bezirksliga-Konkurrenten SV Marienstein. In den 90 Minuten zuvor war die Partie eher ereignisarm – vor allem in der ersten Hälfte, als es jeweils nur eine Chance für Tim Lotter (Weißenburg) und Stephan Steib (Marienstein) zu notieren gab. Der zweite Durchgang war deutlich lebhafter, mit einem Chancenplus für Weißenburg, doch Claudiu Pienar, Benjamin Weichselbaum, Maik Wnendt und zweimal Max Pfann brachten den Ball nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite hatte Marienstein eine Phase mit mehreren richtig guten Konterchancen, die vor allem der schnelle SVler Marco Jäger anzulaufen wusste. So ging es nach torlosem Spiel ins Elfmeterschießen und hier hatte Marienstein die besseren Nerven: Anfangs trafen Maik Wnendt und Benjamin Weichselbaum zur Weißenburger Führung, Markus Hörmann und Pasqual Krieglmeier glichen jeweils aus. Dann scheiterte TSV-Youngster Musa Calik an SVM-Keeper Gabriel Rehm und Julian Bittl erzielte das 3:2 für die Gastgeber. Als dann noch Weißenburgs Christian Leibhard seinen Elfer danebensetzte, konnte Raphael Kraus mit dem 4:2 den Sieg und den Halb­finaleinzug für den SV Marienstein perfekt machen.

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