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Blitz-Rot und Schneetreiben zwischen SG Pfofeld und Stirn

A-Klasse West 21. Spieltag

Vorteil für die SG Pfofeld/Theilenhofen: Durch den 2:0-Sieg beim Gipfeltreffen mit dem SC Stirn ist das Team von Trainer Andreas Heid nicht nur neuer und alleiniger Tabellenführer der A-Klasse West, sondern hat auch drei Punkte Vorsprung. Und noch ein Pluspunkt: Nach dem Stirner 2:1-Erfolg im Hinspiel hat Pfofeld/Theilenhofen nun auch den direkten Vergleich der beiden Aufstiegsanwärter auf seiner Seite.

Im Lauf der zweiten Hälfte hatten die Akteure auf dem Platz – und freilich auch die zahlreichen bibbernden Fans drumherum – mit dichtem Schneetreiben zu kämpfen.

 / © Mathias Hochreuther

Die Gastgeber der SG Ramsberg/ St. Veit II gingen durch Adrian Hobler früh in Führung, doch Timo Frankmann, Vlamir Xhaferi und Islam Mudarow drehten das Spiel zum 3:1-Sieg der Gäste aus Frickenfelden. Die SG bleibt somit Vorletzter und auf einem Abstiegsrang. Die Kreisliga-Reserve muss also um den Klassenerhalt bangen, darf aber noch hoffen – im Gegensatz zum abgeschlagenen Schlusslicht TSG Ellingen II (1:1 gegen Dittenheim II).

Am Ende eines umkämpften Nachbarschaftsduells stand ein gerechtes Unentschieden. Nach einem Mühlstettener Fast-Eigentor ging Pleinfeld in Führung. Nach Querpass von Johannes Mödl traf Burak Bayraktar per Fernschuss aus 25 Metern unhaltbar ins lange Eck (19.). In der 32. Minute klärte der FCP nicht konsequent genug und Mario Miehlings Schuss aus 20 Metern wurde unhaltbar zum 1:1 abgefälscht. In der zweiten Hälfte war die Partie ausgeglichen. Mühlstetten hatte ein paar gefährliche Freistöße. Pleinfeld versäumte auf der Gegenseite bei seiner starken Schlussoffensive durch Bayraktar, Herzel und Teubel – sein Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt – das mögliche Siegtor.

Der TSG Ellingen II gelang gegen den FV Dittenheim II der erst fünfte Punkt in dieser Saison. Michael Dietze brache die Heimelf nach 50. Minuten vom Punkt in Führung. Dittenheim konnte jedoch durch Sven Hüttmeyer, der ebenfalls vom Punkt traf, 14 Minuten vor dem Ende noch ausgleichen.

Die SG Wassermungenau gewann durch zwei Treffer im zweiten Durchgang mit 2:0 beim SV Großweingarten. Dominik Nißlein war nach 65 Minuten für die Gästeführung verantwortlich, ehe David Leistner mit dem Schlusspfiff noch das 2:0 erzielte.

Der SV Lellenfeld verpasste gegen den SV Obermögersheim einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Andreas Webel brachte den Tabellenelften nach 18 Minuten in Führung. Allerdings schaffte es der SVL nicht, die Führung zu verteidigen oder gar auszubauen. Mario Krebes erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich. Im zweiten Druchgang sah Andreas Kleemann kurz vor dem Ende noch die Ampelkarte. Am Spielstand sollte das aber nichts mehr ändern.

Die SG Gunzenhausen unterlag im Heimspiel den FC Kalbensteinberg. Den einzigen Treffer des Tages erzielte in der 65. Minuten Andreas Hartmann, der erst kurz vor der Pause für Pascal Fuchs kam.

In der dritten Minute bekam SC-Spielertrainer Michael Lämmermann einen Flankenball an die Schulter. Zum Entsetzen der Stirner entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Heimelf und bestrafte den Sportclub obendrein mit der Roten Karte. Diese unverhoffte Gelegenheit ließen sich die Hausherren nicht nehmen, und Tobias Goppelt verwandelte zum 1:0. Trotz Unterzahl und Rückstand vor rund 200 Zuschauern in Theilenhofen zeigten die Stirner eine sehr starke Mannschaftsleistung, viel Einsatz- und Laufbereitschaft sowie eine tolle Moral. Rico Di Muro vergab die beste Ausgleichsmöglichkeit, auf der Gegenseite vereitelte SC-Keeper Philipp Trost einen höheren Rückstand. Nach der Pause verhinderten die Latte sowie erneut Trost die Vorentscheidung. Die Gelb-Blauen bekamen dann ihre zweite Luft und drängten auf den Ausgleich. Sowohl Harry Schuster als auch Tobias Neugebauer vergaben sehr gute Torgelegenheiten zum 1:1, das zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht unverdient gewesen wäre. So aber vollendete Pfofelds Leonard Goppelt einen Konter kurz vor Abpfiff gegen die aufgerückte Stirner Defensive zum 2:0 für die Hausherren und damit war natürlich alles entschieden.

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