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Klare Sache für Ezelsdorf beim Burgthanner Gemeindepokal

Gemeindepokal Burgthann

Dieses Jahr war der TSV Burgthann Ausrichter des traditionellen Vorbereitungsturniers, an dessen Ende sich der FC Ezelsdorf klar und deutlich durchsetzte.

Der FC Ezelsdorf jubelte über einen historischen Sieg und den 21. Titelgewinn im Gemeindepokal.

 / © Keilholz

Am Freitag standen sich im ersten Halbfinale Titelverteidiger und Kreisligist FC Ezelsdorf sowie der Kreisklassist SV Unterferrieden gegenüber. Die Ezelsdorfer wurden dabei weit mehr gefordert als im Finale am Samstag. Zwei Rückschläge musste man gegen den Kreisklassisten aus Unterferrieden hinnehmen. Alexander Mall und Maximilian Hirschmann besorgten jeweils die 1:0 bzw. 2:1 Führung. Christian Schönweiß und Tim Allen konnten aber nahezu im Gegenzug ausgleichen. Dank SVU-Torwart Gürsel Dumanli und der schwachen Chancenverwertung des FCE ging es mit einem Unentschieden in die Pause. In der zweiten Halbzeit hätte es in beide Richtungen gehen können, doch beide ließen zunächst beste Chancen liegen. Sowohl Schönweiß(FCE), als auch Hereth für den SVU vergaben freistehend vor dem Tor. In der 68. Minute war es dann Thomas Eckersberger, der den späteren Turniersieger in Front brachte. Der SVU versuchte nachzulegen und den Ausgleich zu erzielen, doch Stefan Meier bekam den Ball zu spät von seinem Mitspieler, und so konnte die Chance vereitelt werden. Kurz vor dem Ende brachte dann erneut Eckersberger die Entscheidung. Somit stand der FCE nicht unverdient als erster Finalteilnehmer fest.

Im zweiten Halbfinale scheiterte der A-Klassist FSV Oberferrieden an sich selbst. Der TSV Burgtann (ebenfalls A-Klasse) führte zwar durch einen Doppelpack von Urdaneta mit 2:0. Sußner erzielte noch vor der Pause das 2:1, aber der FSV hätte nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen müssen wenn die Chancen auch nur etwas konsequenter genutzt worden wären. Auch nach der Pause hätte der FSV ausgleichen können, wenn nicht müssen, aber der TSV konnte in Person von Torwart Jörg Günther immer wieder klären. In der Nachspielzeit war es dann Jörg Führer vorbehalten, die Entscheidung zu erzielen und somit die Neuauflage des Vorjahresfinales klarzumachen.

Am Samstag dann die Wiederholung des Vorjahresendspieles. Doch anders als im letzten Jahr (knapper 1:0 Sieg für Ezelsdorf) wurde es diesmal eine klare Angelegenheit. Der Turniergastgeber kam gegen den Kreisligisten ordentlich unter die Räder und verlor das Finale vor knapp 200 Zuschauern mit 0:9 (0:3). Die Torschützen in diesem sehr einseitigen Finale waren viermal Schönweiß, zweimal Kellermann und je einmal Pröll, Mederer und Meier.

Deutlich spannender hatte sich das vorangegangene Spiel um Platz drei gestaltet. Wenn auch kein fußballerischer Leckerbissen, so war doch wenigstens Spannung bis zur letzten Sekunde geboten. Die Mannschaft des SVU um Spielertrainer Martin Kirbach konnte sich gegen den FSV Oberferrieden um Spielertrainer Fabian Göhring knapp mit 4:3 durchsetzen. Dabei führten die Oberferrieder nach knapp einer Viertelstunde bereits durch Treffer von Sußner und Scharold mit 2:0. Im Anschluss schien der SVU wach geworden zu sein, denn binnen 10 Minuten drehte der SVU durch zweimal Wöhner und Alex Haas die Partie. Kurz darauf glich Tobias Haas im Oberferrieder Trikot wieder aus, ehe die Zuschauer den schönsten Treffer des Spiel zu sehen bekommen. Sascha Weiß umspielte zwei Spieler des FSV und setzte das Leder aus knapp 25 Meter in den Winkel. 32 Minuten gespielt und 4:3 für den SVU - damit war das Spiel im Endeffekt vorbei, denn weder die Oberferrieder, noch der SVU konnte eine der weiteren Chancen nutzen. Mederer und Tobias Haas auf Seiten des FSV und Meier und Alex Haas auf Seiten der Unterferrieder konnten das Leder jeweils nicht im Tor unterbringen.

Im Zusammenhang mit dem Pokalturnier hatten wir auch die Möglichkeit Unterferriedens neuen Spielertrainer Martin Kirbach zum bisherigen Stand der Vorbereitung zu befragen: "In den ersten drei Wochen der Vorbereitung musste ich mich erst einmal als Trainer und Spieler finden, doch die Mannschaft hat es mir Gott sei Dank leicht gemacht, mich rasch einzugewöhnen. Ich lerne von Tag zu Tag dazu und die Arbeit mit den Jungs beim SVU macht mir viel Spaß. Wir haben großes Potential in unseren Reihen und müssen in den letzten Wochen der Vorbereitung lernen, unsere PS konstant auf die Straße bringen", so Kirbach.

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