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Veitsaurach dominiert Weißenburgs Reserve - Pollenfeld mit gefühlter Niederlage

Kreisliga West 5. Spieltag, Samstag

Die DJK Veitsaurach hat souverän und robust Weißenburgs U23 auflaufen lassen. Unterreichenbach schockte mit einem späten Treffer die DJK Pollenfeld.

Abgezockt und robust: Die DJK Veitsaurach (grüne Trikots, hier gegen Heideck) hatte mit Weißenburg II nicht viele Probleme.

 / © Tobias Tschapka

Unterreichenbach drückte sofort, Pollenfeld stand tief. Jonas Brechtelsbauer hatte für die Gäste die Führung auf dem Fuß, auf der anderen Seite vergab Fabian Heindl. Ein chancenarmes Spiel wurde im zweiten Durchgang besser. Die DJK griff schnell an, Heindl setzte Michael Flieger in Szene, der vom rechten Strafraumeck in den Winkel traf, ein Traumtor. Die Gäste spielten nun offensiver, Pollenfeld verlegte sich auf Konter. Christian Eigler tauchte in der 70. Minute frei vor Torwart Daniel Wittmann auf, der die Führung festhielt. Als sich zwei SVU-Abwehrspieler gegenseitig anschossen, war Heindl am Elfmeterpunkt frei, vergab jedoch kläglich. In der Nachspielzeit glichen die "Urus" doch noch aus. Eine Pollenfelder Ecke fing Torhüter Moritz Weis ab, machte es schnell, Brechtelsbauer lief über das ganze Feld und seine Flanke verwandelte Xaver Distler per Dropkick.

Die junge Weißenburger Truppe, die mit drei U19-Spielern antrat, musste Lehrgeld bezahlen. Zwar gingen die Hausherren kurz nach Spielbeginn in Führung, als Pascal Wnendt nach einer Flanke goldrichtig stand, doch quasi im Gegenzug glich Mathias Meyer aus. Bis zur Pause erhöhte Veitsaurach auf 3:1. Erst setzte sich Bozidar Maric energisch durch, dann schloss Meyer einen Sololauf mit einem Flachschuss ab. Nach dem Seitenwechsel war die Partie etwas offener, doch die Heimelf kam gegen clevere und körperlich robuste Gäste zu keinen größeren Chancen. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss legte Veitsaurach zwei weitere Treffer nach: Erst traf Maric mit einem artistischen Volleyschuss nach einer Flanke, dann vollstreckte der im Sechzehner freigespielte Matthias Deuner. Der Auswärtssieg der robusten und cleveren Veitsauracher war verdient, wenngleich auch etwas zu hoch.

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