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Unterreichenbach löst Veitsaurach an der Spitze ab

Kreisliga West Nachholpartie, Mittwoch

Spiele unter der Woche sind für Amateurmannschaften zwar ein Problem, weil sie dann berufs- und studienbedingt selten einmal alle Mann an Bord haben. Es kann aber trotzdem ganz schön sein, vor allem wenn man vor einer so großen Kulisse auflaufen darf, wie das die 22 Akteure des SV Unterreichenbach und der DJK Veitsaurach am Mittwochabend getan haben. Die „Roten Teufel“ gewannen das Nachholspiel der Kreisliga West gegen den bislang verlustpunktfreien Aufsteiger verdient 2:0 und setzten sich damit dorthin, wo bis zum Spiel der Gegner gestanden hatte: an die Tabellenspitze.

Der Star zumindest der ersten torlosen Hälfte war: die Kulisse. Gut und gerne 450 Interessierte wollten das Kreisliga-Spitzenspiel zwischen dem SV Unterreichenbach (rote Trikots) und dem (jetzt ehemaligen) Tabellenführer Veitsaurach sehen.

 / © Gerner

 In der ersten Hälfte hielt die Begegnung aber nicht, was sich die knapp 500 Zuschauer davon versprochen hatten. Veitsaurach schoss einmal Richtung Tor (5., Deuner) und stellte dann den Offensiv- Spielbetrieb ein. Unterreichenbach übernahm das Kommando, tat sich aber schwer, richtig große Chancen zu kreieren. Die beste hatte nach acht Minuten Jonas Brechtelsbauer, der das Leder an Torhüter Seiffert vorbeispitzelte, aber nur den Innenpfosten traf. Bei der Aktion prallten beide Akteure zusammen. Nach kurzer Behandlungspause ging es aber für beide weiter. Ansonsten sorgte der quirlige Bub mit dem Fuß und mit dem Kopf zweimal für Gefahr, verzog aber jeweils knapp. Und einen Freistoß von Brechtelsbauer lenkte Keeper Seiffert über das Gebälk. Nach dem Wechsel gab es dann auch Tore zu sehen. Unterreichenbachs Lukas Frauenknecht schoss zwar einen Elfmeter am Tor vorbei (51.), doch sechs Minuten später war Jonas Brechtelsbauer zur Stelle. Gsänger war noch an Torhüter Seiffert gescheitert, doch Unterreichenbachs „Nummer 11“ staubte ab. Schiedsrichter Schoppel musste in einem nicklicher werdenden Spiel nun öfter in die Brusttasche greifen, um Foulspiele zu ahnden. Einmal zu oft langte Dominic Brückner hin, der mit Gelb-Rot vom Platz flog. In Überzahl ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und kamen in der Nachspielzeit durch Gsänger noch zum finalen 2:0. 

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