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Schwand II ärgert auch Primus Rohr - Leerstetten und Schwabach II wieder dran

A-Klasse Nordwest 14. Spieltag

Weil Tabellenführer TSV Rohr beim FC Schwand II Punkte liegen ließ, konnten der SV Leerstetten und der SC 04 Schwabach II bis auf zwei Zähler verkürzen.

Der 1. FC Schwand II (blaue Trikots) entpuppt sich mehr und mehr als Favoritenschreck. Auch Tabellenführer Rohr kam nicht über ein Remis hinaus.

 / © Gerner

Der TV 1848 fährt seinen zweiten Sieg in Folge ein und revanchierte sich zugleich für die herbe 1:7-Hinspielniederlage. Im ersten Durchgang hatten die 48er die größeren Spielanteile. Beide Defensivreihen ließen kaum Chancen zu. Einmal musste der TSG-Keeper in höchster Not retten. Robin Hermel war steil geschickt worden. Dieser setzte sich gegen den Keeper durch - beide rutschten mit gleicher Intensität in den Ball - und schob zur vermeintlichen Führung ein. Nach langem Zögern entschied der bis dahin gut leitende Schiri dann aber auf Stürmerfoul. Nach dem Wechsel wurde die Partie offener geführt. In der 56. Minute fiel die Gästeführung, als eine Hereingabe von Scheibel durch Trautner ins eigene Tor bugsiert wurde. Nun wurde die Partie ruppiger, auch der Schiri brachte durch einige Entscheidungen etwas Unruhe ins Spiel. Kuriose Szene in der 73. Minute: TSG-Akteur Camara griff aus Frust Robin Hermel an den Hals und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Aber auch Hermel sah aus unerklärlichen Gründen die Ampelkarte. In der Folge probierte es die TSG mit der Brechstange. In der hektischen Schlussphase musste mit Michael Erlbacher auch ein zweiter Spieler mit Gelb-Rot vom Platz.

Für den SV Pfaffenhofen II endete das Auswärtsspiel gegen den SV Leerstetten erfolglos. Die Heimmannschaft gewann 2:1. Zunächst gingen allerdings die Gäste in der 26. Minute durch Cedrik Hönsch in Führung. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn vier Minuten später besorgte Nicolas Fürst bereits den Ausgleich. Der Tabellenzweite legte noch vor der Pause nach. In der 41. Minute traf Frederick Anyanechi zum 2:1. Daran sollte sich auch im zweiten Durchgang nichts mehr ändern, obwohl der SVP nach der Ampelkarte für Rafal Skuta (48.) fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl agierte.

Der TV 21 Büchenbach II steckte gegen den SC 04 Schwabach II eine deutliche 1:5-Niederlage ein. In der zehnten Minute ging der TV 21 in Front. Patrick Schwarz war es, der vor 30 Zuschauern zur Stelle war. Jakob Söder bewies in Minute 20 Vollstreckerqualitäten und brachte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Cihan Gedikli das 2:1 für die Gäste nach (41.). Zur Pause wusste der SC 04 Schwabach II eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Söder schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (52.). Den Vorsprung des SC 04 Schwabach II ließ Durim Jashari in der 85. Minute anwachsen. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Giuseppe Russo, der das 5:1 aus Sicht des Gasts perfekt machte (88.). Am Ende schlug der SC 04 II den TV 21 Büchenbach II auswärts.

Im Spiel der SpVgg Roth II gegen den SV Unterreichenbach II gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 3:2 zugunsten des Gasts. Patrick Schmidt war es, der vor 45 Zuschauern mit einem Eigentor in der vierten Minute das 1:0 für die Gäste erzielte. Michael Distler bewies in Minute zwölf Vollstreckerqualitäten und brachte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Der Schiedsrichter schickte schließlich beide Mannschaften ohne weitere Änderung am Spielstand in die Kabinen. Tobias Seidl verwandelte in der 53. Minute einen Elfmeter und brachte dem SV Unterreichenbach II die 2:1-Führung. Für das 3:1 des SVU zeichnete sich Jens Höchstädter verantwortlich (60.). Das 2:3 der SpVgg Roth bejubelte Maximilian Götz (87.). Am Ende schlug Unterreichenbach die Heimmannschaft auswärts.

Mit einem späten Tor sicherten sich die Gäste glücklich noch einen Punkt. Die spielerisch gute Heimelf kam besser ins Spiel und hatte hochkarätige Chancen. Allein Torwart Seidlein hielt das 0:0 mit mehreren Glanzparaden. Bis zur 30. Minute hatte der Gast kaum Chancen. Turbulente Szenen im Schwander Strafraum beendeten den ersten Durchgang, der torlos blieb. Nach der Pause ging dann die Schwander „Zweite“ in Führung: Ludewig setzte sich auf links durch, zog aus 16 Meter ab und traf unhaltbar ins lange Eck. Dieser Treffer gab den Gastgebern mehr Sicherheit, so bestimmten sie überwiegend die zweite Hälfte. Die Gäste scheiterten danach immer wieder an Keeper Seidl. Kurz vor Schluss fiel dann doch noch der Ausgleich. Beierlein brachte den Ball mit einem Freistoß aus linker Position in die gefährliche Zone, und Bühner drückte den Ball per Kopf ins Tor.

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