Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Mit Hilfe von Andreas Speer: Ezelsdorf präsentiert Daniel Wolf als Lewey-Nachfolge

Kreisliga Ost

Im Sommer hört Trainer Markus Lewey auf. Dann übernimmt Daniel Wolf als Spielertrainer den Kreisligisten FC Ezelsdorf.

Mit der SpVgg Diepersdorf gelang Daniel Wolf als Spielertrainer 2018 der Aufstieg in die Bezirksliga.

 / © Sportfoto Zink

Der FC Ezelsdorf ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer für die kommende Saison fündig geworden: Daniel Wolf übernimmt ab Sommer die Leitung beim Kreisligisten und wird als Spielertrainer fungieren. „Wir sind natürlich wahnsinnig froh, dass wir einen Spielertrainer seines Kalibers zu uns lotsen konnten“, kommentiert Ezelsdorfs Fußball-Abteilungsleiter Martin Dötsch die Verpflichtung des 33-Jährigen. In der Region ist der 1,81-Meter große „Wolfi“ freilich kein Unbekannter. Zur Saison 2006/2007 wechselte Wolf von der U19 des 1. FC Nürnberg zum SC Feucht in die Bayernliga und erzielte in 20 Partien sieben Treffer. Was folgte war ein regelrechter Wechsel- Marathon: Über die SpVgg Bayern Hof (Bayernliga) führte sein Weg zum FSV Erlangen-Bruck (Landesliga), nach zwei weiteren Jahren beim 1. SC Feucht (BOL und Landesliga) ging es für ihn weiter zum SV Schwaig (Bezirksliga), nach der zweiten Rückkehr zu den Zeidlern verschlug es Wolf zur SpVgg Diepersdorf.Drei Jahrefungierte er in der Scherau als Spielertrainer, in der Saison 2017/2018 gelang ihm der Aufstieg in die Bezirksliga. Zuletzt arbeitete er als Co-Trainer beim Bayernligisten DJK Ammerthal, ab diesem Sommer führt er die Mannschaft des FC Ezelsdorf. Argumente für eine Verpflichtung gab es viele, wie Dötsch betont: „Ich denke, Daniel passt wie die Faust auf‘s Auge zu uns. Wir wollten einen Spielertrainer, er verfügt mit 33 Jahren über viel Erfahrung und hat von der Bezirks- bis zur Bayernliga alles gespielt. Dazu hat er mit Diepersdorf den Bezirksliga-Aufstieg geschafft.“

Ratschlag von Wendelsteins Andi Speer

Interessant: Auf die Fährte von Wolf hat den FC Ezelsdorf Andreas Speer gebracht. Zum Trainer des FC Wendelstein pflegt Dötsch ein gutes Verhältnis und hat, auf dessen Anraten hin, Kontakt zu Wolf aufgenommen. „Andreas meinte, wir sollen ihn mal anrufen, denn er könne sich vorstellen, dass Daniel Lust auf einen neuen Cheftrainerposten hat. Also haben wir erste Gespräche am Telefon geführt, uns dann auf einen Kaffee im Sportheim getroffen und schließlich alles unter Dach und Fach gebracht“, sagt Dötsch, der mit seinem neuen Trainer traditionell einen Einjahresvertrag aufsetzte. Stand jetzt wird Wolf das Traineramt alleine ausüben, möglich ist jedoch, dass ihm ein erfahrener Mann aus dem Verein zur Seite gestellt wird.

In Kürze werden Treffen mit den Führungsspielern folgen, auch mit dem aktuellen Coach Markus Lewey steht Wolf in Kontakt. Ziel ist es, seine neue Mannschaft schnellstmöglich kennenzulernen. „Er weiß auf jeden Fall schon von unserer Spielstärke. Daniel ist selbst Offensivspieler und daher auch ein offensiv denkender Trainer“, verrät Dötsch die künftige Ausrichtung des FC Ezelsdorf. Jung, dynamisch, offensiv – so soll das Profil des Kreisligisten unter Daniel Wolf ausschauen.

Wolf selbst bestätigt: „Wir wollen uns sicherlich nicht einigeln. Die Zuschauer sollen Spaß haben, uns am Sonntag beim Fußballspielen zuzuschauen.“ Völliges Neuland betritt der 33-Jährige in Ezelsdorf nicht, wie er versichert: „Ich verfolge den FC Ezelsdorf schon länger, mit Christian Schönweiß zum Beispiel habe ich schon zusammengespielt. Ich denke, die Mannschaft ist gut aufgestellt.“ Ein weiterer ausschlaggebender Punkt, das Angebot des FCE anzunehmen, waren für Wolf die „super Rahmenbedingungen“ und bezieht sich dabei auf das Vereinsgelände, das Sportheim und die Plätze, die „gute Trainingsbedingungen“ böten. Die bisherige Saison als Co-Trainer der DJK Ammerthal ist gleichzeitig auch das erste Jahr, in dem er nicht mehr selbst die Stiefel schnürt. Um seinen körperlichen Zustand müssen sie sich in Ezelsdorf dennoch keine Sorgen machen. Einmal pro Woche trainiert Wolf beim Bayernligisten mit und hält sich dadurch einigermaßen fit. Die restliche Fitness wird er sich spätestens während der Vorbereitung im Sommer holen. Was dabei auf ihn zukommen wird, weiß er am besten. Schließlich entwirft er selbst den Trainingsplan.

Mehr zum Thema