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Stefan Lausecker: "Wichtig, dass neue Impulse gesetzt werden"

Kreisliga West

Nach zweieinhalb Jahren endet die Ära Stefan Lausecker bei der DJK Veitsaurach. Zum 1. Juli 2020 übernehmen Sebastian Seiffert und Maximilian Stark in Doppelfunktion das Traineramt. Lauseckers Zeit bei der DJK war von vielen Erfolgen geprägt, nun ist es an der Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen.

Seine Zeit in Veitsaurach endet - auf und neben dem Platz: Stefan Lausecker sucht eine neue Herausforderung.

 / © Salvatore Giurdanella

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, so Lausecker. Er übernahm im Frühjahr 2017 das Amt des Cheftrainers in Veitsaurach. Gleich in der ersten Kreisklasse-Saison spielte Lausecker mit der DJK um den Aufstieg in die Kreisliga. An einem dramatischen letzten Spieltag gewann der direkte Konkurrent SpVgg Roth beim unangefochtenen Meister SV Unterreichenbach und sicherte sich so den umkämpften Relegationsplatz – Veitsaurach blieb nur der undankbare dritte Platz. „Vermutlich haben wir in den ersten Spielen zu viele Punkte liegen lassen“, blickt der Coach auf die ersten fünf Begegnungen, bei denen die DJK fünf Zähler sammeln konnte. „Danach ging es bergauf. Und wir haben knapp eineinhalb Jahre nicht mehr verloren“, erklärt Lausecker stolz.

Nach dem verpassten Aufstieg 2018 brachen der DJK zwei wichtige Säulen weg. „Wir hatten nicht das Ziel, in der Saison 18/19 aufzusteigen. Aber wir kamen in einen Lauf der Unbesiegbarkeit, am Ende waren es acht Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten.“ Für Veitsaurach war dies eine besondere Saison, gespickt mit sehr vielen Derbys. „Es war so etwas wie eine Fahrradliga“, so Stefan Lausecker. „Wir haben viele Derbys vor vielen Zuschauern gewonnen, das war schon eine tolle Saison, die wir mit der Kreisklassen-Meisterschaft krönen konnten.“

Auch nach dem Aufstieg blieb der Erfolg der DJK erhalten. „Das erste Kreisligaspiel gegen Rednitzhembach wird mir immer in Erinnerung bleiben. Heimspiel, über 200 Zuschauer, super Leistung und ein spektakulärer 4:0- Sieg. Da hat einfach alles gepasst.“ Auch im weiteren Verlauf der Hinserie 2019/2020 ging Veitsaurach häufig als Sieger vom Platz, sodass zur Pause ein Vorsprung von acht Punkten auf den Abstiegsrelegationsplatz zu Buche stehen. „In Veitsaurach passt einfach alles zusammen. Wir haben viele eingefleischte Veitsauracher bei uns im Team. Mit Philipp Schneider steht ein echter Torgarant in unseren Reihen, der im Aufstiegsjahr 41 Mal netzte und auch in dieser Saison schon bei 13 Treffern steht. Außerdem haben wir tolle Zuschauer, die hinter den Verein stehen, besonders der "Block Vier" sorgt immer für gute Stimmung. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket.“

Trotz der Wohlfühloase DJK Veitsaurach entschloss sich Stefan Lausecker den Verein im Sommer zu verlassen. „Ich möchte eine neue Herausforderung suchen. Ich kenne die Spieler, es ist alles etwas eingefahren. Nur wenn man sich neue Ziele setzt, kann man sich weiterentwickeln. Deshalb ist es für mich und auch für die Spieler und den Verein wichtig, dass neue Impulse gesetzt werden.“

Wie es für Stefan Lausecker weitergeht ist noch nicht sicher. „Jetzt genieße ich etwas die fußballfreie Zeit, auch wenn es mich wieder in den Füßen juckt“, so Lausecker. „Ich liebe den Fußball, ich denke, man wird mich auch in der kommenden Saison wieder irgendwo an der Seitenlinie sehen.“

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