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Restart mit neuem Coach: Ecevit Türk löst Fritz Lederer ab

A-Klasse Nordwest

Mit dem Restart setzen die Kicker des TV 1848 Schwabach ihren Führungswechsel auf der Trainerbank um. Der 44-jährige Ecevit Türk aus Hersbruck betreut künftig den Turnverein in der A-Klasse.

© Sportfoto Zink / Roman Sereda

Der lizensierte Trainer hatte nach seinen vorherigen Stationen, als Coach und sportlicher Leiter (bisherige Stationen: u.a. 1. FCN, Altdorf, Post SV Nürnberg, Hersbruck und Schnaittach) eine neue Herausforderung gesucht und sich ganz bewusst für die junge 48er Mannschaft und den Verein entschieden.

„Mir gefällt der Ansatz und das Konzept der Verantwortlichen und des Vereins, langfristig und nachhaltig etwas aufzubauen. Die Voraussetzungen hier sind ideal: von den Trainingsbedingungen bis hin zum Vereinsgelände. Neben den verschiedenen Rasenplätzen, gibt es einen Kunstrasenplatz und eine eigene Halle, so dass auch bei schlechtem Wetter und im Winter trainiert werden kann. Außerhalb des Trainings kann man in der Vereinsgaststätte mit der Mannschaft zusammensitzen und auch noch ganz hervorragend speisen. Ich habe es selten erlebt, dass die Gemeinschaft und der Zusammenhalt so gelebt wird wie hier“, so Türk.

Auf Nachfrage, warum er sich für den 48er entschieden habe, erklärt Türk: „Die Mannschaft ist relativ jung und macht einen motivierten Eindruck. Mannschaftsklima und Kameradschaft sind sehr gut. Das gefällt mir. Sportlich steckt einiges an Potenzial in den Jungs, das möchte ich gerne voranbringen. Darüberhinaus haben mir die Verantwortlichen angeboten, mich in die Ausgestaltung eines durchgängigen Entwicklungskonzepts von der Jugend bis hin zur Vollmannschaft einzubringen. Das zeigt mir, dass langfristig gearbeitet und gedacht wird. Sportlich streben wir an, wieder höherklassig zu spielen – allerdings nicht um jeden Preis. Zunächst wollen wir gemeinsam Spaß an unserem Sport haben und daran arbeiten, die Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Generationswechsel gestartet

Nachdem bei der Jahreshauptversammlung im März bereits eine neue Abteilungsleitung gewählt worden ist, wird der Generationswechsel nun auch auf der Trainerposition umgesetzt. „Mit Ece haben wir einen fachlich sehr kompetenten Trainer gewinnen können, der auch über ausgeprägte pädagogische und soziale Fähigkeiten verfügt. Er passt zur Mannschaft und zum Verein. Außerdem bringt er viele Ideen mit, wie wir die gute Arbeit unserer Vorgänger um moderneAnsätze im Trainingsbetrieb und in der Talententwicklung weiterentwickeln können“, so der neue Abteilungsleiter Stefan Schineller und Martin Hufnagel (Koordination Herrenmannschaften).

Zusammen mit Co-Trainer Anton Schneider vereinen die beiden Tradition und Moderne. Vereinbarungsgemäß hört Trainerfuchs Fritz Lederer zum Sommer auf. Nachdem er dieerste Mannschaft zur Rückrunde der Saison 2017/18 in aussichtsloser Situation übernommen hatte, schaffte er im vergangenen Jahr mit dem souveränen Wiederaufstieg den sportlichen Turnaround. Dabei gelang es ihm vor allem, das neuformierte Team aus erfahrenen Rückkehrern und Neuzugängen sowie den jungen Spielern aus den eigenen Reihen sowohl in der „Ersten“ als auch in der „Zweiten“ zu einer Einheit zu formen. Es ist durchaus möglich, dass Lederer dem Verein als Trainer einer Jugendmannschaft erhalten bleibt. Gespräche diesbezüglich laufen bereits. „Wir sind Fritz zu großem Dank verpflichtet und würden uns freuen, wenn er seine umfangreiche Trainererfahrung in unserer Jugendarbeit einbringt“, ließ sich Stefan Schineller zitieren.

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