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Kein Sieger im Verfolgerduell - Lauterhofen setzt sich etwas ab

Kreisliga Ost 21. Spieltag

Göggelsbuch und Berg teilen die Punkte, Lauterhofen gewinnt gegen Berching. Auch Meckenhausen holt einen knappen Dreier. Deutliche Siege gab es für Wolfstein und Feucht, Holzheim überraschte in Pollanten. Ezelsdorf behielt gegen Pölling die Oberhand.

Im Gleichschritt: Am Sonntag fand das Duell zwischen Göggelsbuch (in Schwarz) und Berg keinen Sieger.

 / © Sportfoto Zink / M.Zink

Der SV Lauterhofen bleibt zu Hause weiter eine Macht und schickt den TSV Berching mit 2:1 nach Hause. Mit Berching kam der erwartet starke Gegner. Doch Coach Roth hatte seine Truppe hervorragend eingestellt, denn die Gastgeber präsentierten sich ab der ersten Minute diszipliniert und taktisch sehr gut eingestellt. Das gesamte Spiel befand sich auf gutem Kreisliganiveau.TSV-Torjäger Geyer schockte die Gastgeber mit dem frühen Führungstreffer. Erst in der zweiten Spielhälfte belohnte sich die Roth-Elf und es klingelte im Kasten der Gäste. Alexander Wastl stoppte einen langen Ball mit der Brust und verwandelte sehenswert aus 14 Metern zum 1:1-Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann per Handelfmeter für die Heimelf. Meier flankte in den Strafraum der Gäste und die Hand eines Berchingers war im Weg. Alexander Wastl ließ sich diese Chance nicht nehmen und traf zum 2:1-Endstand.

Im Spiel der Lauterhofen-Verfolger sahen die Zuschauer ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die ersten 25 Minuten war die Handl-Elf die überlegene Mannschaft. Ein erster Warnschuss von Wägner ging noch knapp am Tor vorbei. Dann schlug Wägner aber zu. Nach einem schönem Zuspiel von Gerngroß brachte er seine Farben mit 1:0 in Führung. Langsam konnte sich Berg vom Druck befreien. Der stets agile Haile brachte die Göggelsbucher Abwehr immer wieder in Bedrängnis. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wieder besser ins Spiel. Kraußer köpfte knapp übers Tor. Die Gäste aus Berg versteckten sich aber auch nicht, und nur durch die überragende Defensivleistung von Haas konnte Göggelsbuch weiter den Vorsprung halten. Die Gäste drängten auf den Ausgleich und bekamen ihn: Göggelsbuchs Keeper Muschaweck foulte im Strafraum und Endres sorgte vom Punkt für den 1:1-Ausgleich.

In einem Derby, das in der ersten Spielhälfte noch auf Augenhöhe stattfand, unterlagen die Gäste aufgrund eines drastischen Leistungsabfalls in der zweiten Spielhälfte. Die Sadikis-Truppe hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel, aber es fehlte immer wieder der letzte Drücker oder der tödliche Pass. Torlos ging es deshalb in die Kabinen. In Hälfte zwei drehte die Pöllet-Truppe auf und fertigte den abstiegsgefährdeten Henger SV mit drei Treffern ab. Nach Lettenbauer-Vorlage netzte Christoph Meier als erster ein. Nach einem Foulelfmeter schraubte der TSV Wolfstein durch Ziegler auf 2:0 hoch. Die Gäste ließen dann die Köpfe hängen und es kam wie es kommen musste: Nach einer Flanke fühlte sich keiner so richtig verantwortlich und Braun schob zum 3:0-Endstand ein. Der TSV Wolfstein konnte somit seinen ersten und auch hochverdienten Dreier nach dem Re-Start einfahren.

Die Gäste legten einen Blitzstart hin. Nach gerade einmal fünf Zeigerumdrehungen konnte Seitz das Leder kaltschnäuzig an Keeper Gaukler vorbei spitzeln. Die Heimelf hatte nicht einmal Zeit zum Verschnaufen und schon war Sportfreunde-Torjäger Willemsen zur Stelle. Hiemer zog trocken aus 20 Metern ab und Willemsen musste den Abpraller nur noch abstauben. Die Ansprache von Coach Brandl muss gesessen haben, denn die Gastgeber übernahmen in Hälfte zwei sofort das Kommando. Nach einer Meixner-Flanke spielte Hofbeck quer auf Kerl, der den Ball in die Maschen hämmerte. Wenig später zeigte der TSV-Spielertrainer Brandl seine Torjägerqualitäten. Der Verteidiger tankte sich auf der Außenbahn durch, zog nach innen und schlenzte den Ball in die lange Ecke. Für den vielumjubelten Derby-Sieg sorgte schließlich Kerl, der den Ball glücklich vor die Füße bekam und abgebrüht einschob.

Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer in Ezelsdorf eine schwache Kreisliga-Partie. Beide Teams leisteten sich zu viel Fehlpässe und Chancen waren lange Zeit Mangelware. Erst ab der 60. Minute wurde das Spiel besser. FCE-Spielertrainer Wolf rüttelte seine Jungs wach, nachdem er einen Kopfball knapp über das gegnerische Tor setzte. Auch der eingewechselte Kellermann belebte das Ezelsdorfer Spiel. So war es nicht verwunderlich, dass er mit dem einzigen Treffer der Partie zum Matchwinner wurde. Nach schöner Vorarbeit von Meier musste er nur noch den Schlappen hinhalten. Das Spiel wurde besser und die Gastgeber hätten noch durch die Verwertung ihrer Chancen hochschrauben können. Eckersberger scheiterte aus fünf Metern am liegenden Keeper der Gäste. Somit ging der Dreier völlig in Ordnung, da Pölling auch keine zwingenden Chancen in diesem Spiel generieren konnte

Der FC Holzheim dominierte das Spiel von Beginn an und entführte den Dreier aus Pollanten. Die ersatzgeschwächte Heimelf traf am Sonntag auf hochmotivierte Gäste, denen man anmerkte, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Mit dem 0:1-Rückstand in der ersten Hälfte waren die Gastgeber sogar noch gut bedient, denn der Pollantener Schlussmann Regnath verhinderte Schlimmeres und hielt so seine Mannschaft noch weiter im Spiel. Auner netzte somit als einziger FCH-Spieler ein. Die Gastgeber kamen dennoch etwas glücklich, kurz nach Wiederanpfiff durch Yelegen zum Ausgleich. Die starken Holzheimer ließen aber nicht locker und Dess schob zur 2:1-Führung ein. Danach ließ die Heimelf die Köpfe hängen und ergab sich ihrem Schicksal beziehungsweise der Holzheimer Übermacht. FC-Torjäger Daniel Orel zeigte wieder sein Können und sorgte per Doppelpack für das verdiente 4:1 der Gäste.

Mit dem dritten Sieg in Folge fertigte die Völkel-Truppe am Sonntag den SV Rasch mit 4:0 ab. Die Gäste machten von Beginn an klar, wer das Kommando übernimmt. Es dauerte nicht lange, da hämmerte Pielnhofer einen noch leicht abgefälschten 25-Meter-Schuss aufs Rascher Tor und es stand 1:0. Wenig später folgte ein sehenswerter Treffer von Bader, der einen Veliqi-Pass mit der Brust annahm, sich drehte und überlegt einschob. Von der Heimelf war nicht viel zu sehen und sie konnte froh sein, dass die Gäste ihre klaren Torchancen nicht nutzten. In Hälfte zwei das gleiche Bild. Die Gäste aus Feucht dominierten. Der SV dagegen reagierte nur. Mit dem 3:0 machte Bader dann den Deckel drauf, als er traumhaft in die Gasse geschickt wurde und eiskalt vollstreckte. Für den 4:0-Endstand sorgte Mba, der seinen Gegenspieler vernaschte und einlochte. Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg.

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