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Wettelsheims Jonathan Strauß: "Wir haben den Kampf heute angenommen"

Kreisliga West

Für den 21-jährigen Jonathan Strauß war es erst das fünfte Spiel als Torwart einer Kreisliga-Mannschaft. Beim 1:0-Erfolg seines SV Wettelsheim bei der SG Ramsberg/St. Veit blieb er erstmals ohne Gegentor. Direkt nach dem Abpfiff haben wir mit dem glücklichen Schlussmann gesprochen.

Jonathan Strauß hielt in Ramsberg/St. Veit erstmals seine Kiste sauber.

 / © Mühling

Die Null steht – wie fühlt sich das an?

Echt erleichternd! Es war nicht einfach von der zweiten Mannschaft in die erste zu wechseln. Da tut das einfach gut, und es ist ein gutes Gefühl.

Du bist noch nicht so lange Torwart, oder?

Ich war in der Jugend schon Torwart, bin dann aber in der U15 wieder raus. Dann war ich lange Feldspieler – bis in der zweiten Mannschaft ein Torwart gefehlt hat. Als der „Mammut“ ( Ex-Stammtorhüter Christoph Zwahr, Anmerkung d. Red .) jetzt umgezogen ist, habe ich den Weg in die erste Mannschaft gehen dürfen.

Der Sieg heute war mit Blick auf die Tabelle sehr wichtig. Kann das für euch ein Wendepunkt sein?

Wir hoffen das auf jeden Fall. Wir wollen wieder angreifen. Unser Ziel ist es jedenfalls, oben mitzuspielen und nicht im Keller zu stecken.

Wie beurteilst Du die Leistung der Mannschaft heute?

Wir haben das heute mal kämpferisch gelöst und den Kampf angenommen. Wir haben einfach als Mannschaft agiert, eben als elf Mann.

War das in der Vergangenheit anders?

Bei dem 0:11 in Rednitzhembach haben wir uns schon irgendwann hängenlassen. Da tut es gut, jetzt als Mannschaft gewonnen zu haben mit einer guten Mannschaftsleistung.

Am Ende gab es nochmal Freistöße vor deinem Tor – spürt man da die Nervosität?

Ja, auf jeden Fall. Gerade bei so einem Spielstand. Es ist einfach schwierig, man weiß ja nicht, ob der Ball über das Tor kommt, ob er abgefälscht wird, ob die Mauer vielleicht springt und der Ball unten durch geht. Man kann außer warten nicht viel machen – da zählt dann einfach Reaktionsvermögen.

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