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Andreas Nigl übernimmt den TSV Berching

Kreisliga Ost

Vom BSC Woffenbach wechselt Andreas Nigl ab Sommer an die Seitenlinie des TSV Berching soll dort mit frischen Ideen überzeugen.

Aus der Landesliga in die Kreisliga (oder -klasse): Andreas Nigl.

 / © Zink

Bezirksliga-Absteiger TSV Berching hatte es in der Saison 19/21 nicht leicht: Er musste sich in der Kreisliga Ost neu aufstellen und einen großen Schwung A-Jugendspieler in die Mannschaft integrieren. Dies managen derzeit Interimstrainer Dominik Betz und Co-Trainer Andreas Weiß. Die bisherige Saison verlief durchwachsen, mit 23 Punkten belegt der TSV mit Rang elf einen Abstiegsrelegationsplatz. Bereits im Sommer 2020 gelang dem TSV Berching jedoch ein Trainer-Coup, man konnte mit Andreas Nigl einen Nachfolger für die Saison 21/22 verpflichten, der jetzt offiziell präsentiert wird.

Nigl, derzeit Coach des BSC Woffenbach kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. In der Saison 17/18 übernahm er die "Erste" des BSC in der Kreisliga und marschierte per Doppelaufstieg direkt in die Landesliga. Berchings Teammanager und Abwehrspieler Patrick Grabmann freut sich: „Es war uns ja schon klar, dass Dominik Betz nur für eine Saison das Traineramt übernommen hat, darum waren wir auf der Suche nach einem Nachfolger. Als wir hörten, dass Andreas Nigl bei Woffenbach aufhören wird, haben wir einfach bei ihm angefragt." Die Beteiligten waren sich dann auch ziemlich schnell einig: "Mit dem neuen Coach erwarten wir einen frischen Impuls für unsere Mannschaft und auch neue Ideen für unser Spiel - egal ob in der Kreisliga oder Kreisklasse." Mit Nigl kommt auch Woffenbachs Alexander Schwendner als spielender Co-Trainer nach Berching: „Er war zwar länger verletzt, wird bei uns aber voraussichtlich unser zentrales Mittelfeld verstärken“, erklärt Grabmann.

Zudem rückt im Sommer ein großer Schwung A-Jugendspieler nach: „Da erwarten wir ungefähr acht Spieler, und wir werden sehen, wer Potenzial für unsere Erste hat. Ein paar machen schon einen ziemlich guten Eindruck“, glaubt der Routinier. Bis dahin muss der TSV aber noch mit einem relativ kleinen Kader die restliche Rückrunde überstehen: „Wir hatten eigentlich nie einen großen Kader, und wir wissen, dass es bis zum letzten Spieltag eng bleiben wird. Unser Ziel ist der Klassenerhalt, deshalb wollen wir noch so viele Punkte wie möglich holen“, so Grabmann. Das Potenzial sei da, es wurde aber bislang zu wenig auf den Platz gebracht: „Diese Kreisliga ist ziemlich stark und sehr kampf- und körperbetont, da tun sich unsere jungen Spieler, die vor einem Jahr erst aus der A-Jugend gekommen sind, ziemlich schwer.“

"Es wird wohl eng werden"

Grabmann zweifelt derweil, ob diese Saison überhaupt zu Ende gespielt werden kann: „Wenn ich mir die aktuelle Situation und Entwicklung so anschaue, wird wohl vor dem April kein Training möglich sein, und wenn die Saison dann im Mai oder Juni beginnt, wird es wohl sehr eng werden“.

Grabmanns Favorit auf den Titel ist derweil der SV Lauterhofen: „Wenn alles normal läuft, dann wird die wohl keiner mehr aufhalten können", ist er sich sicher und führt weiter aus: "Vor allem ist deren Offensive stark besetzt. Zu Saisonbeginn hätte ich das nicht gedacht“, gesteht Grabmann, denn da war sein Favorit der TSV Meckenhausen: „Für mich sind sie jedoch weiterhin die besten Elf der Liga, haben aber anscheinend mit Verletzungsproblemen zu kämpfen“.

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