Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Armin Bindner übernimmt im Sommer den SV Barthelmesaurach

Kreisklasse Nord

Armin Bindner kehrt in die Heimat zurück und wird im Sommer beim SV Barthelmesaurach Spielertrainer.

Armin Bindner spielte zuletzt für den SV Seligenporten, nachdem er zuvor den ASV Neumarkt nach siebeneinhalb Jahren verlassen hatte.

 / © Sportfoto Zink

Einst war Armin Bindner von der U17 des SV Barthelmesaurach ausgezogen, um sich im Fußballsport einen Namen zu machen. Zur neuen Saison will er wieder nach Barthelmesaurach zurückkehren und als Spielertrainer beim aktuellen Kreisklassisten SVB arbeiten. Es wird seine erste Trainerstation sein. Sein Vorgänger Harry Heyder wollte indes seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Trainer und SV Barthelmesaurach betonen aber ausdrücklich, dass man im Guten auseinander gehen und - sofern Corona nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht - die Saison gemeinsam sportlich erfolgreich beenden will.

Noch ein Ziel

Erneut wird also der 57-Jährige von einem „Eigengewächs“ auf der Trainerbank abgelöst. Aber anders als in Unterreichenbach, wo Harry Heyder nach der Saison 2017/18 eher widerwillig für Ex-Profi Christian Eigler hat Platz machen müssen, scheint der Wechsel diesmal eher „geräuschlos“ über die Bühne zu gehen. Das Ziel von Heyder und dem SV Barthelmesaurach bleibt bei fünf noch ausstehenden Spielen der zweite Tabellenplatz. Der Titel dürfte aller Voraussicht nach an den SV Penzendorf gehen, hinter dem Tabellenzweiten SV Pfaffenhofen liegt der SVB vier Punkte zurück. Möglicherweise könnte es ja über die Relegation in die ersehnte Kreisliga gehen.

Qualifikationen als Trainer einer Mannschaft kann sein Nachfolger Armin Bindner nicht vorweisen. Es ist die erste Trainerstation des 31-Jährigen. Als Spieler konnte er indes seine Möglichkeiten reichlich unter Beweis stellen. Von der U17 des SV Barthelmesaurach wechselte er in die U19-Bayernliga zur DJK Schwabach. Sofort wurde er in die Bezirksligamannschaft der DJK Schwabach integriert, wo er schnell zum Leistungsträger aufstieg.

Aus Schwabach nach Bruck

Diese Entwicklung sprach sich natürlich herum bis in die höchsten Kreise des Amateurfußballs. Aus Schwabach wechselte Armin Bindner zur Saison 2010/11 in die Landesliga Mitte zum FSV Erlangen-Bruck. Mit den Bruckern stieg er in seinem ersten Jahr auf in die Bayernliga und absolvierte dort auch die Saison 2011/12, bis es ihn in die Oberpfalz verschlug. Der ASV Neumarkt war im Nachhinein betrachtet der Verein, mit dem er sich wohl am meisten identifizieren konnte. Siebeneinhalb Jahre kickte Bindner für den ASV zunächst Landesliga, später Bayernliga.

Es kam zum Bruch

Mitten in der Saison 2017/18 kam es dann aber zum Bruch „Es sind viele sehr unschöne Dinge vorgefallen, die eher im zwischenmenschlichen Bereich anzusiedeln sind“, versuchte er seine Entscheidung damals zu erklären. Seine Kapitänsbinde beim ASV hat Bindner bereits im September abgelegt, als der Verein nach zwei hohen Niederlagen gegen Gebenbach und Ammerthal Trainer Marco Christ rausgeworfen hatte. Während der Winterpause schloss er sich schließlich dem Liga- und Lokalrivalen SV Seligenporten an, für den er in der schwierigen Corona-Zeit insgesamt 22 Mal in der Bayernliga Nord auflief. Für den robusten Defensivspezialisten ist die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nach Barthelmesaurach gleichzeitig seine erste Trainerstation. Beim scheidenden Coach Harry Heyder bedankt sich der Verein schon jetzt für die tolle gemeinsame Zeit und wünscht ihm für die kommenden Aufgaben alles Gute.

Mehr zum Thema