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Fünf Wechsel: Sinnhaftigkeit wird sich zeigen

Kreisklasse Ost

Vor kurzem beschloss der BFV, die bisher während der Corona-Saison 2019/21 gültige Ausnahmeregelung mit fünf Wechseln ab der Saison 2021/21 allgemein gültig einzuführen. Nicht jeder in der Kreisklasse Ost hält das für sinnvoll.

© Sportfoto Zink

"Ich finde diese neue Regelung völlig überzogen, drei Wechsel sind doch völlig ausreichend", so Allersbergs Coach Hrasche. Er habe sich damals auch gegen die Regelung mit den Rückwechseln ausgesprochen, habe aber dann "leider Gottes aus der Not heraus" auch manchmal darauf zurückgegriffen. "Allgemein bin ich ein Verfechter der Regelung mit drei Wechseln ohne Rückwechseln", so Hrasche weiter. "Das ist absolut fair und damit ist jedem geholfen, fünf Wechsel sind für mich Quatsch. Spätestens jetzt würde ich die Rückwechselei wieder abschaffen, aber damit stehe ich allein auf weiter Flur, dessen bin ich mir bewusst", so der Allersberger Übungsleiter.

Spielertrainer Philip Knogl vom FC Altdorf sieht das Thema etwas anders: "Ich halte diese Maßnahme speziell vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und der Zeit nach der zweiten Coronapause für sinnvoll, da vermutlich fast alle Teams im Fitnessbereich Defizite haben", so der Altdorfer Goalgetter. Es bleibe aber natürlich abzuwarten, wie sich das in einer Liga wie der Kreisklasse auswirkt. "Eventuell geht natürlich auch der Spielfluss verloren durch die vielen Wechsel. Aber andererseits ist es natürlich häufig auch so, dass wir überhaupt nicht so viele Auswechselspieler zur Verfügung haben - gerade jetzt dann in der Sommer-/Urlaubszeit", gibt Knogl ligaspezifische Umstände zu bedenken, betont aber nochmals, dass es sich um eine sinnvolle Ergänzung der Regularien handelt.

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