Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Die eindrucksvolle Rückkehr des VfL Nürnberg

Überragend und super-fair in der A-Klasse 8

Die überragende Leistung des super­fairen VfL Nürnberg, der in der A-Klasse 8 mit 105:34 Toren und 69 Punkten – und 13 Zählern Vor­sprung vor dem späteren Mitaufstei­ger KSD Hajduk – souverän den Titel errang, muss zuallererst mit einem dicken Kompliment an die Liga ver­bunden werden.

Die Meisterkicker des Vf L, oben (von links): Co-Trainer Alex Heidt, Trainer Semen Osinovskyy, Betreuer Daniel Harreuther, Alexej Chubrin, Ali Özdemir, Mike Wolpers, Matthias Adolf, Michael Osiecki, Stefan Kroack, Voktor Fitler, Betreuer Roland Bierpass; unten (von links): Vitali Fech, Viorel Ciofu, Rene Miederer, Andreas Fuhr, Thomas Stachulla, Ramesh Donaldson, Namik Weber, Christoph Stoiber, Johannes Winterhalter, Daniel Bös.

 / © VfL

Sieben der 14 Mann­schaften kassierten im Schnitt weni­ger als zwei Gelbe Karten pro Spiel – und eine Rote sowieso nicht: VfL, Fischbach II, Deutenbach II, Eibach II, Hajduk, Post II und Kalchreuth II. Auch in dieser Statistik liegt der VfL mit nur 29 Gelben und einer Gelb-Roten Karte in 26 Spielen vorn!

Nach drei Jahren, in denen beim VfL so gut wie alles schieflief, kann man sich als echter Fußballfreund nur mitfreuen mit dem Traditionsklub aus Langwasser. Von der Kreisliga bis in die A-Klasse – dies auch "begünstigt" durch den BFV, wie sich Spielleiter Ingo Ranzenbacher nicht verkneifen will anzumerken – wurde der VfL durchgereicht, Spielerabgänge und interne Probleme waren die Folge.

Doch im Sport geht es nicht immer nur nach oben und nicht immer nur nach unten: Der VfL bewies dies eindrucksvoll, indem er den Hebel wieder in die richtige Richtung um­legen konnte. Abteilungsleiter Willi Windirsch und seine Mitstreiter Helmut Heinz, Toni Gerner und Ranzenbacher schafften es, die Mann­schaft zusammenzuhalten, und schufen damit das Fundament für den direkten Wiederaufstieg.

Von Anfang an war Trainer Semen Osinovskyy mit Leib und Seele dabei, eine neue, zukunftsträchtige Einheit aufzubauen: mit den Korsettstangen Johannes "Jojo" Winterhalter, Viorel Ciofu, Ramesh Donaldson, Maximilian Reichinger, dem jungen Talent Ali Özdemir – und natürlich Kapitän Thomas Stachulla, der voran­ging in dem Bestreben, den Unfall zu reparieren und dem Klub die Treue zu halten. In Rene Miederer stieß noch ein Stürmertalent aus der Jugend des SC 04 Schwabach dazu. Das Tor hütete Rückkehrer Christoph Stoiber, zudem wurde das Team mit Eigen­gewächsen aus der A-Jugend ergänzt.

Zusätzlichen Auftrieb gaben dem Favoriten, der lediglich am zweiten Spieltag bei Dergahspor II nicht punk­tete (1:2), nach der Winterpause die Rückkehrer Stefan Kroack, Andreas Fuhr und Matthias Adolf. Mit diesen Stabilisatoren wurde der VfL noch stärker. "Die Mannschaft wurde eine echte Einheit, in der jeder den ande­ren unterstützt und aufbaut. Charak­ter und Einstellung stimmten zu 100 Prozent", hebt Ranzenbacher her­vor: Mit einem 14:0 über Fischbach II landete der VfL nicht nur den höchs­ten Saisonsieg, sondern machte damit auch bereits vier Spieltage vor Schluss die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt. Als bester Schütze tat sich Miederer mit 21 Treffern hervor, gefolgt von Donaldson (16), Winterhalter (14) und Stachulla (13).

Auch für die neue Saison ist das Feld für Coach Osinovskyy und seinen "Co" Alex Heidt, der gleichzeitig Trai­ner der zweiten Mannschaft ist, be­stellt. Um das Drumherum kümmern sich die Betreuer Roland Bierpass und Daniel Harreuther. Bis auf Stoiber, der studienbedingt pausiert, bleibt die Meistermannschaft zusammen. Es kommen fünf Spieler aus der eigenen Jugend sowie zehn Neuzugänge. Darunter sind in Jan Niedermeier (ATV 1873 Frankonia), Dane Meißner (FC Bayern Kickers II) und Johannes Helbling (SV Seligenporten III) gleich drei Torhüter. Vom Bezirksligisten SV Schwaig schloss sich "Jojos" Bru­der Matthias Winterhalter dem VfL an, außerdem wechseln noch Berkant Doman und Erkan Ince Perec (beide FSV Bruck II), Dimitri Wallinger (TSV Rothaurach), Alexander Nikitenke (Sp Vgg Ansbach II), Rück­kehrer Paul Tchegrenov (TSV Fisch­bach) und Moral Masri (Post SV) an die Salzbrunner Straße.

Keine Frage, der VfL will den Auf­wind weiter nutzen. "Wir hoffen, dass auch in der Kreisklasse der Erfolg anhält, und streben optimistisch einen guten bis sehr guten Tabellenplatz an", gibt Ranzenbacher die Rich­tung vor.

neu laden

Mehr zum Thema