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Stetten und Wacker im Gleichschritt - Markt Erlbach auf Rang drei

Kreisliga 2 8. Spieltag

Eibach nimmt Falke den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Im Verfolgerduell trennen sich Burggrafenhof und Poppenreuth mit 1:1. Das Debüt von Emrah Cetin auf der Eyüp-Bank misslingt.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus sind derzeit Brian Gallo (am Ball) und sein SV Gutenstetten/Steinachgrund.

 / © Matthias Janousch

Schon nach sechs Minuten schepperte es das erste Mal im DJK-Duell. Marciano, der Spielertrainer der DJK, schwanzte im eigenen Strafraum und verlor den Ball an Nietzer, welcher Schröter mustergültig bediente. Sein Kopfball überwand den Schlussmann der Falken Marius Steger. Ein paar Zeigerumdrehungen später war es wieder Schröter, der diesmal aber an Steger scheiterte. Doch nur wenig Minuten danach war es wieder Schröter, der aus abseitsverdächtiger Position diesmal eiskalt einschob. Eibach war in der ersten Halbzeit klar überlegen, für Falke scheiterte Meisner, der fünf Meter vor dem Tor den Ball über den Fangzaun setzte. Nach dem Seitenwechsel fand Falke besser ins Spiel, was in der 54. Minute den Anschlusstreffer durch einen abgefälschten Kopfball von Dencs zur Folge hatte. Die Hausherren übten nun deutlich mehr Druck aus und hatten durch Maderer zwei Mal die Chance auszugleichen. Doch auch in der hitzigen Schlussphase passierte nichts mehr auf der Anzeigetafel. Die DJK EIbach um Ex-Falke-Coach Christian Hüttl zeigte eine sehr gute Leistung und fügte den Falken verdient die erste Niederlage zu. Daniel Hager (DJK Falke)

Bei der Partie zwischen dem SC Germania Nürnberg und dem SV Wacker gingen die Gäste als Sieger vom Feld. In der ersten Halbzeit hatte Wacker erst die besseren Chancen. Nach 3 Minuten kam Wacker nach einer Ecke zum Abschluss. Dieser ging an den Pfosten und der Nachschuss wurde vom Schlussmann der Germanen, Charly Kaufmann, mit einem bärenstarken Reflex gehalten. Kurz danach kam Tyrone McCargo nach einem guten Pass in die Schnittstelle frei vor Kaufmann zum Abschluss, doch der Ball küsste mal wieder nur den Pfosten. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften bis zur Halbzeit. Chancen gab es auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte bekam man das Gefühl, als wären die Hausherren mit einer anderen Mannschaft auf den Platz gekommen. Nach ca. 30 Sekunden foulte Seinil ungestüm im eigenen Strafraum und folgerichtig gab es Elfmeter für die Gäste. Diesmal hatte Kaufmann als bester Germane am Platz auch keine Chance mehr und McCargo schob locker rechts unten ein. Danach ließen die Germanen den Kopf hängen und wurden dafür prompt bestraft. Nach gutem Zuspiel machte Christopher Birchner das verdiente 0:2. In der Folge nahmen die Gäste das Tempo heraus und spielten die Führung sicher herunter. Von den Hausherren kam nahezu nichts. Einzig Deniz Catak kam nach einer guten Passstafette noch einmal zum Abschluss, doch auch diesen Ball konnte der Gästekeeper Fabian Stampka parieren. Alles in allem war es ein hochverdienter Auswärtssieg für den SV Wacker, während man sich bei der Germania bezüglich der Einstellung nach den Gegentoren hinterfragen muss. Martin Knispel (SC Germania)

Das Duell zwischen den kriselnden Teams aus Boxdorf und Burgfarrnbach endete am Ende fast folgerichtig mit einem torlosen Remis. Die Neunsinger-Elf übernahm in der ersten Hälfte zwar das Heft des Handelns und versuchte immer wieder mit seinen schnellen Stürmern zum Erfolg zu kommen, doch die Heimelf stand nach der Klatsche der Vorwoche defensiv relativ stabil. So entwickelte sich eine ereignisarme Partie, in der es auf beiden Seiten kaum Torchancen gab. Für die Eberlein-Elf hatte die beste Chance noch Ell, doch sein Versuch nach Ablage von Capasso wurde gerade noch geblockt. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte trotz zahlreicher Ecken Loos per Freistoß aus 20 Metern, doch sein Versuch strich knapp über den Querbalken. Nach der Pause kam der ASC zunächst etwas besser in die Partie und konnte die erste Möglichkeit für sich verbuchen. Nach einer Flanke von Krasse konnte Ell den Kopfball aus sechs Metern aber nicht auf das Tor setzen (51.). Nach einer Stunde übernahmen dann die Gäste wieder das Heft des Handelns und ab der 70. Minute kam es dann zu mehr Torraumszenen. In der 72. Minute hatte Hernan Angulo Alvarado die große Möglichkeit zur Führung für die Gäste, doch sein Heber aus 35 Metern landete knapp links neben dem ASC-Gehäuse. Zwei Minuten später folgte die beste Chance des Spiels für die Gäste, als Loos über links durchkam und mit einem Querpass rechts im Strafraum Mjestri fand. Sein Versuch hätte höchstwahrscheinlich im ASC-Gehäuse eingeschlagen, wäre Angulo Alvarado nicht genau in der Schusslinie gelegen. Im direkten Gegenzug hätte sich dies beinahe gerächt, als Krasse einen Freistoß aus 30 Metern an den Querbalken nagelte. TSV-Keeper Bräutigam wäre beim Versuch des ASC-Verteidigers wohl machtlos gewesen. Eine weitere Chance für die Gäste hatte in der 80. Minute Huber, als er einen Abpraller aus der Distanz auf das ASC-Tor feuerte. Doch Holzer war beim verdeckten Versuch auf dem Posten und lenkte den Ball um den Pfosten. Weitere Chancen ergaben sich gegen die aufopferungsvoll verteidigende Heimelf nicht mehr, sodass es am Ende beim gerechten Remis blieb. Michael Schindler (ASC Boxdorf)

Die Karpfen warten auch nach dem 5. Heimspiel auf den ersten Heimsieg. Die Gäste gingen äußerst konzentriert in die Partie und hatten bereits in den ersten 10 Minuten drei gute Tormöglichkeiten. Karpfendompteur Kuderna reagierte darauf, brachte in der 16. Minute Baum für Bauer und stellte auf Fünferkette um. Dadurch kam Fischbach besser ins Spiel, ohne allerdings viel Torgefahr auszustrahlen. Alles deutete auf ein 0:0 zum Seitenwechsel hin. In der 45. Minute nahm Pfaffenberger eine Flanke von Scheiderer aus dem Halbfeld direkt und brachte die Gäste in Führung. Nach der Halbzeit war Fischbach um den Ausgleich bemüht, gefährlicher in ihren Aktionen blieben jedoch die Gäste. Hoffnung keimte auf, als Perschke in der 70. Minute innerhalb von acht Minuten die Gelb-Rote Karte sah. Doch nur fünf weitere Zeigerumdrehungen später fiel die Vorentscheidung. Scheiderer drückte eine Hereingabe aus kurzer Entfernung über die Torlinie. Schlund gelang in der 87. Minute mit einem Fernschuss noch der Anschlusstreffer. Fast hätte Heyn kurz vor Schluss sogar noch ausgleichen können, scheiterte aber nach einem schönem Solo am Gästekeeper Kreß. So blieb es bei der knappen Niederlage und Fischbach etabliert sich vorläufig im Tabellenkeller. Rudi Bergmüller (TSV Fischbach)

Der FC Stein kommt einfach nicht in Tritt. Im Derby gegen die SpVgg Nürnberg kamen die Faberstädter nicht über ein torloses Remis hinaus. In einer an Höhepunkten armen Partie bekamen die Zuschauer zum Ende hin doch noch ein Spektakel geboten, auch wenn es sich nur um zahlreiche Platzverweise handelte. Im ersten Durchgang spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. Somit gab es kaum Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Die allererste Chance hatte schließlich die SpVgg, doch konnte Landgraf vor dem einschussbereiten Pirkwieser retten. In der 64. Minute vereitelte FCS-Keeper Lehnert mit einer hervorragenden Tat das 0:1. Auf der anderen Seite verpasste Schindler mit seinem Kopfball um Millimeter die Führung. In der 68. Minute wurde Neuzugang Cameron Dwight kurz vor dem Strafraum vom letzten Mann gefoult, doch anstatt der Roten Karte entschied der Schiedsrichter zum Entsetzen der Steiner auf Freistoß für die Diem-Truppe. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst sah SpVgg-Verteidiger Thomas Laufkötter den Gelb-Roten Karton (87.). In der 90. Minute sah Pirkwieser wegen absichtlichen Handspiels ebenfalls die Ampelkarte. Nur zwei Minuten später folgte der dritte Platzverweis für die SpVgg nach einem üblen Tritt gegen Vagos. Madeo war der Übeltäter. In der dritten Minute der Nachspielzeit musste mit Vagos auch ein Spieler des FC mit Geld-Rot vom Platz. Mit der letzten Aktion wäre beinahe doch der Siegtreffer für Stein gefallen, doch der Querpass wurde um Haaresbreite verpasst. So blieb es beim enttäuschenden 0:0. Roman Sereda (FC Stein)

Der Post SV unterlag dem Spitzenreiter aus Gutenstetten mit 1:3. Für die Stettener Führung musste eine Standardsituation herhalten. Florian Jakl stand nach einer Ecke goldrichtig und nickte zum 0:1 ein. Nach der Pause war die Partie nach einem Doppelschlag der Gäste vorentschieden. Simon Adlung (48.) und Marco Jakl (51.) schossen einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Zwar konnte Burak Ölcer eine Viertelstunde vor Schluss noch verkürzen, die Fischer-Truppe ließ sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Die Ampelkarte gegen Oguz Pirdal hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis mehr.

1:1 endete die Partie zwischen Burggrafenhof und Poppenreuth.

 / © Friederike Weißer

In einem nervenaufreibenden Spiel trennten sich der SV Burggrafenhof und der SV Poppenreuth mit einem 1:1-Remis. In der ersten Halbzeit hatte der SVB Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Bereits in der 1. Minute musste SVP-Spieler Lukas Rahner einen kleinen Cut am Auge hinnehmen, konnte aber nach etwa zehn Minuten Behandlung wieder tatkräftig mitwirken. Schottenhamml hatte gleich zweimal die große Chance die Hiefer in Führung zu schießen, scheiterte aber am Poppenreuths Torwart Christoph Weiner. Nach einer halben Stunde hatte Dominik Döll die Unkonzentriertheit der heimischen Abwehr ausgenutzt und somit das 0:1 erzielt. Die Jungs aus Burggrafenhof wachten auf und konnten kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Patrick „Bazi“ Raab auf Vorlage von Christian Schottenhamml den Ausgleichstreffer erzielen. Mit neuer Energie kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Die Pause tat dem SVB richtig gut. Doch der Fußballgott meinte es nicht gut mit dem Hiefer Torjäger Schottenhamml. Dieser hatte einige Chancen, doch entweder ging der Ball knapp am Tor vorbei, Torwart Weiner fing ihn ab und auch das Alu war nicht auf der Seite der stark engagierten Heimmannschaft. In den letzten zehn Minuten war auf beiden Seiten ein starkes Interesse vorhanden das runde Leder ins Netz zu schießen. Doch beide Keeper ließen sich nicht mehr bezwingen. Es sollte bei einer torlosen zweiten Halbzeit bleiben. Schlussendlich gingen beide Mannschaften mit einem Punkt nach Hause. Friederike Weißer (SV Burggrafenhof)

Trotz einer engagierten Leistung stand der SV Eyüp Sultan beim Trainerdebüt von Emrah Cetin am Ende mit leeren Händen da. Beide Teams waren gleich zu Beginn im Spiel. Als die Sultane gerade an Dominanz gewonnen hatten, kassierten sie etwas unerwartet den Gegentreffer durch Tom Rose. Den Nackenschlag steckte Eyüp gut weg und kam durch einen Sonntagsschuss von Joker Mehmet Karanfil noch vor der Pause zum Ausgleich. Karanfil kam bereits nach 29 Minuten von der Bank, da sich Faruk Özkan offenbar einen Bänderriss zugezogen hatte (Gute Besserung von dieser Stelle). Nach dem Seitenwechsel war es erneut Karanfil, der das Spiel drehte. Nach einer Hereingabe von Burak Babur nutzte er den Patzer in der Johannis-Abwehr gnadenlos aus. Doch die Wagner-Truppe ließ sich davon nicht beirren. Nach einer eigentlich geklärten Ecke schloss Juan Medina Villalonga aus dem Rückraum ab. Die Kugel landete unhaltbar für Eyüp-Keeper Gökhan Cakmak im Eck. In der Folge hätten beide Teams das Spiel für sich entscheiden können. Das bessere Ende hatte der Turnerbund, da Rose eine Flanke von der rechten Seite per Kopf im Netz unterbrachte. Ein Remis wäre wohl gerecht gewesen.

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