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Bären überholen Wacker - Sultane feiern Big Points

Kreisliga 2 13. Spieltag

Weiter unangefochten an der Spitze steht der SV Gutenstetten/Steinachgrund. Nach dem 2:1-Sieg bei Johannis 88 beträgt der Vorsprung auf den TSV Burgfarrnbach, der gegen den Post SV mit 2:0 gewann, weiterhin acht Punkte. Die Bären überholten den SV Wacker, der mit 0:2 gegen Stein verlor. Während sich die DJK Eibach und die SpVgg Nürnberg beim 1:1 die Punkte teilten, gewann der TSV Markt Erlbach das Verfolgerduell gegen den SV Poppenreuth mit 2:1. Den vierten Sieg in Folge feierte der SC Germania (2:0 gegen Falke). Schlusslicht TSV Fischbach wartet nach dem 1:1 gegen Burgfarrnbach weiter auf einen Heimdreier. Im farbenfrohen Kellerduell entführte der SV Eyüp Sultan die Punkte aus Boxdorf (3:2).

Der SV Eyüp Sultan um Kapitän Mehmet Ceylan feierte einen wichtigen 3:2-Sieg im Kellerduell gegen Sven Rieses Boxdorfer.

 / © Sportfoto Zink / Jürgen Rauh

Bereits in der ersten Hälfte stand das Endergebnis fest. Der TSV Burgfarrnbach feierte dank einer starken ersten Hälfte einen verdienten 2:0-Sieg über den Post SV. Nach einer Flanke von Sebastian Steinbacher erzielte Yannick Loos den Führungstreffer (27.). Mit einem Linksschuss im Eins-gegen-eins mit Post-Keeper Lucas Tischhöfer erhöhte Christian Gerein noch in Hälfte eins auf 2:0. Im zweiten Durchgang ließen die Bären die Zügel etwas schleifen, sodass die Bierbrauer-Truppe stärker aufkam und einige Chancen erspielte. TSV-Keeper Daniel „Perry“ Bräutigam ließ sich aber nicht bezwingen und hielt den Zu-Null-Sieg fest. Zehn Minuten vor dem Ende sah Posts Joker Julius Nestle wegen groben Foulspiels die etwas zu harte Rote Karte.

Im Verfolgerduell setzte sich der TSV Markt Erlbach knapp mit 2:1 gegen die Poppenreuther Jungs durch. Die erste Hälfte plätscherte so dahin. Es gab jeweils eine Chance pro Seite, welche aber von beiden Torhütern entschärft wurden. Als man mit einem 0:0 zur Pause rechnete, servierte Sebastian Kamberger eine butterweiche Flanke auf Marco Luger, der den Ball zur 1:0-Führung für Erlbach einköpfte. Die Gäste kamen sehr druckvoll aus der Kabine und setzten die Hausherren schon früh unter Druck. Nach knapp 60 Minuten meldeten sich die Erlbacher wieder mit einem Freistoß von Kamberger zurück. Allerdings zielte er zu genau und traf nur den Querbalken. Nur kurz darauf wurde der Markt Erlbacher Spielertrainer im Strafraum der Gäste gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kamberger selbst eiskalt zur 2:0-Führung. In der 74. Minute konnten die Gäste durch Marcel Klaußner den 2:1 Anschlusstreffer markieren. Jetzt witterten die Gäste Morgenluft und warfen noch einmal alles nach vorne. Die Jungs aus der Honigstadt hielten aber dem Druck stand und ließen keine größeren Möglichkeiten mehr zu. So behielt man die drei Punkte im Haidter-Sportpark. Alexander Drost / TSV Markt Erlbach

Es bleibt dabei, Fischbach kann einfach zu Hause nicht gewinnen. Nach einem zehnminütigen Abtasten übernahmen die Karpfen das Kommando und erspielten sich zahlreiche Torchancen in der Folgezeit. Ein Klassenunterschied war in keinster Weise zu erkennen. Lediglich die Abschlussschwäche und der Gästekeeper Fischer verhinderten die mehr als verdiente Pausenführung. Mit einem Chancenverhältnis von 11:1 für die Gastgeber ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein unverändertes Spielgeschehen. Es dauerte bis zur 53. Minute, ehe die Karpfen sich für ihren Aufwand belohnten. Reif steckte den Ball geschickt auf Bauer durch, der überlegt zum 1:0 abschloss. Danach stellte Fischbach unverständlicherweise das Spielen ein und ließ Burggrafenhof wieder in die Partie kommen. Dumm nur, dass noch 37 Minuten zu spielen waren. Der endgültige Knackpunkt folgte dann in der 69. Minute, als Reif in einer (!) Aktion Gelb-Rot wegen Meckerns bekam. Die numerische Überlegenheit nutzten die Gäste bereits eine Minute später. Stiegler, schön frei gespielt von Boss, ließ Karpfen-Keeper Felker keine Chance und erzielte den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich. Das Überzahlspiel der Gäste sollte aber nicht allzu lange dauern. In der 79. Minute sah Okanovic wegen einer groben Unsportlichkeit die Rote Karte. Danach versuchte Fischbach im Endspurt noch den ersehnten Heimdreier einzufahren, doch ein Tor wollte nicht mehr gelingen. Aufgrund der vielen Torchancen war der Punkt für Fischbach zu wenig. Rudi Bergmüller / TSV Fischbach

Man sah der Heimmannschaft die Verunsicherung der letzten Wochen an. Das druckvolle Pressing und die guten Kombinationen von der Abwehr bis zum Angriff blieben wieder einmal Fehlanzeige. Schon in der elften Minute fiel das 1:0 für die Steiner. Auf Zuspiel von Erman Elibol schloss Christian Gastner ab. Danach versucht der SV Wacker besser ins Spiel zu kommen, doch meistens blieb es beim Versuch. Kurz nach der Pause dezimierte sich der Gastgeber. Der zur zweiten Hälfte eingewechselte Dominic Trebes sah binnen acht Minuten zweimal die Gelbe Karte. Das Spiel wurde nun giftiger und zusammenhängende Spielzüge sahen die Zuschauer eher seltener. Patrick Danninger´s Rote Karte war dann doch überzogen, weil sein Gegenspieler den Kopf weit unten hatte und er ihn deshalb am Kopf traf. Die Gäste nutzten die numerische Überlegenheit konsequent aus. Christoph Sitzmann ließ bei seinem Schuss Torwart Fabian Stampka keine Chance (72.). Damit war das Spiel entschieden. Thomas Reidl / SV Wacker

Einen in Summe verdienten Dreier nahmen die Gäste mit nach Gutenstetten. Am Ende kam die Wagner-Elf zwar noch einmal heran, für einen Punktgewinn reichte es letztlich aber nicht. Die erste Hälfte ging klar an den Spitzenreiter, der nach 18 Minuten in Führung ging. Nach einem Distanzschuss konnte TBJ-Keeper Adrian Elbracht zwar noch parieren, gegen den Nachschuss von Tom Reichel war er aber machtlos. In der zweiten Hälfte spielte Johannis auf den Ausgleich und erhöhte den Druck, fing sich nach 79 Minuten jedoch das nächste Gegentor. Nach einem Fehler im Mittelfeld spielte Stetten über die linke Seite. Von dort kam der Ball in die Mitte zum lauernden Fabian Schubert, der auf 0:2 stellte. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Juriy Bieger nach einer Ecke von Felix Schmeißner noch der Anschlusstreffer, zu mehr reichte es letztlich nicht mehr.

Dem SC Germania gelang der vierte Sieg in Folge. Die ereignisarme Partie zwischen dem SC Germania und der DJK Falke kam langsam in Fahrt. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Torchancen blieben zuerst aus. Nach 25 Minuten wurde es dann das erste Mal gefährlich. Nach einer Ecke der Gäste bekamen die Germanen nicht aus dem Strafraum und die Gäste hatten zweimal die Möglichkeit zur Führung. Zunächst konnte Alexander Kogut klären, kurz danach schmiss sich Patrick Weber in den Ball. Danach nahmen die Hausherren das Heft endgültig in die Hand und spielten gegen harmlose Falken nach vorne. In der 32. Minute folgte dann die aufgrund der Spielanteile verdiente Führung für die Hausherren. Nach einem Abschlag des beschäftigungslosen Charly Kaufmann konnte die Hintermannschaft nicht klären und verlängerte den Ball auf den lauernden Kuno Kessler. Kessler lief alleine auf Falke-Torwart Marius Steger zu und schob sicher ein. Danach passierte bis zur Pause nichts mehr. Nach dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften schleppend aus der Kabine und nach etwa zehn Minuten hatten die Hausherren wieder das Sagen. Mehrere Chancen blieben durch Toksöz ungenutzt. In der 75. Minute kam nach einer Ecke von Tekin Kartalis am Sechzehner frei zum Schuss. Kartalis nahm den Ball mit vollem Risiko mit links volley und versenkte die Kugel links unten im Kasten. Danach nahmen die Hausherren das Tempo heraus, was die Gäste aber nicht nutzen konnten. Alles in allem war es ein hochverdienter Sieg für die Hausherren. Martin Knispel / SC Germania

Im Kellerduell waren die Gäste nach ihren internen Querelen um Wiedergutmachung bemüht und zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung. Die Heimelf war defensiv nicht wirklich auf der Höhe, so dass die ersten Chancen nicht lange auf sich warten ließen. Yildirim prüfte in der 4. Minute Boxdorfs Keeper Holzer mit einem Schuss aus 16 Metern. Eine Hundertprozentige vergab dann in der 13. Minute Torjäger Karanfil, als er das Kunststück fertigbrachte und am leeren Tor vorbeischoss. Die verdiente Führung für die Cankaya-Schützlinge fiel dann in der 15. Minute, als der aufgerückte Konrad den Ball nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Überlegenheit der Gäste hielt auch weiter an, jedoch verpassten sie es zunächst nachzulegen. So war es erneut Karanfil, der in der 28. Minute mit seinem Versuch an Holzer scheiterte. Das 2:0 für die Gäste folgte in der 36. Minute. Aus zentraler Position vor dem Tor bedienten die Gäste den durchgestarteten Demir, der frei vor Holzer cool blieb und überlegt einschob. Die Halbzeitansprache schien bei den Boxdorfern zunächst Wirkung zu zeigen und sie starteten den zweiten Durchgang engagierter. Das Resultat waren etliche Eckbälle mit guten Kopfballgelegenheiten für die Heimelf, aber der Anschluss wollte nicht fallen. Die Gäste schlugen in der 57. Minute eiskalt zu. Im Anschluss an einen Einwurf am linken Flügel zog Cavus entschlossen in die Mitte und aus 18 Metern halblinker Position wuchtig ab. Der Ball schlug für Holzer unhaltbar im rechten Eck ein. Ab der 65. Minute ging es dann 10 gegen 10 weiter. Eyüps Konrad stieg im Mittelfeld rücksichtslos gegen Schwägerl ein und sah für die Aktion zu Recht die Rote Karte. In der folgenden Rudelbildung schubste Boxdorfs Eberhard den Übeltäter und sah ebenfalls den Roten Karton. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen und wurde eine Viertelstunde vor Schluss überraschenderweise doch noch einmal spannend. Nach einem weiten Ball tauchte Schwägerl frei vor Cakmak auf, wurde bei seinem Versuch aber von einem Eyüp-Verteidiger von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Riese souverän. Nur eine Minute später bediente Hawich aus dem Mittelkreis den links gestarteten Capasso. Dessen präzise Flanke wuchtete Riese aus zehn Metern unhaltbar ein. Eine echte Ausgleichschance bot sich der Heimelf in der Folge aber trotz fünfminütiger Nachspielzeit nicht mehr, so dass die Gäste am Ende einen verdienten Dreier im Abstiegskampf einfahren konnten. Michael Schindler / ASC Boxdorf

Eine letztlich leistungsgerechte Punktteilung gab es in der Partie zwischen Eibach und der SpVgg Nürnberg. Gleich zu Beginn ging es gut zur Sache. Kurz nach dem Anstoß forderten die Gäste vergeblich einen Elfmeter. Nach einer Viertelstunde konnte Eich eine Pirkwieser-Ecke gerade noch vor einem einschussbereiten SpVgg-Akteur klären. Eibach schaltete nach 19 Minuten schnell um, Karlheinz Wiesenmayer vergab diese Möglichkeit, indem er neben das Tor schoss. Nach einer halben Stunde wurde es turbulent. Der Schiedsrichter entschied nach einem Foul von Jäckel an Marina auf Freistoß. Der Schiedsrichterassistent legte sein Veto ein und verlegte den Regelverstoß in den Strafraum. Pirkwieser trat zum Strafstoß an und verwandelte im linken Eck. Eibach drückte auf den schnellen Ausgleich, wurde für die Bemühungen in der ersten Hälfte aber nicht belohnt. Nach dem Wechsel spielten die Schützlinge von Christian Hüttl schneller nach vorne und wurden nach 53 Minuten belohnt. Ammon flankte von der rechten Seite, Hübner ließ gedankenschnell den Ball durch, sodass Schröter am langen Pfosten zum Ausgleich einschieben konnte. Fast im Gegenzug setzte ein SpVgg-Akteur einen Kopfball um Haaresbreite neben das Tor. Nach 66 Minuten hatte Schröter die größte Chance zum Sieg, aber er brachte den Ball nicht aufs Tor. In der Folge wollten beide Teams den Dreier und es ging hin und her. Große Chancen konnte man sich aber nicht mehr erarbeiten. Pech hatten die Gäste nach einem langen Ball auf Pirkwieser. Der wäre durch gewesen, aber der Schiedsrichterassistent hob die Fahne.

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