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Falke siegt dank eines Eigentores

Kreisliga 2 11. Spieltag, Nachholspiel: DJK Falke - TSV Fischbach 1:0 (0:0)

Im Nachholspiel des 11. Spieltages setzte sich die DJK Falke mit 1:0 gegen den TSV Fischbach durch. Die Karpfen hätten in der ersten Hälfte aufgrund eines Chancenplus in Führung gehen müssen, brachten die Kugel aber nicht im Netz unter. Durch ein mehr als unglückliches Eigentor von Sven Nagler (79.) stand die Kuderna-Elf am Ende aber wieder mit leeren Händen da.

Jan Kuderna (in blau) und seinem TSV Fischbach klebt das Pech buchstäblich an den Füßen. Durch ein Eigentor gewann die DJK Falke um Giovanni Marciano.

 / © Michael Watzinger / fussballn.de

Nach vier Minuten setzte sich Jonas Bohner auf Seiten der Heimelf über die linke Seite durch und Steffen Seitz brachte die Hereingabe nicht auf das Tor von Alex Felker. Weitere vier Minuten waren vergangen, als Sascha Majkowski von der rechten Seite Janik Schellenberger bediente, der seinen Kopfball links am Tor vorbeisetzte.Schellenberger revanchierte sich wenig später mit einer Vorlage für seinen Kapitän, der aus 19 Metern über das Tor schoss (14.). Nach 20 Minuten hatten die Karpfen das Spiel in der Hand und erspielten sich eine Reihe an Hochkarätern. Nach Querpass von Eric Bauer brachte Majkowski das Kunststück fertig aus sieben Metern am Tor vorbeizuschießen (24.). Im nächsten Angriff tauchte Bauer allein vor Falke-Keeper Marius Steger auf, der aber nicht eingreifen musste, da ihm Maurice Blanton mit letztem Einsatz zu Hilfe sprang und den Abschluss blockte (26.). Der Zeiger hatte keinen weiteren Kreis gedreht, da wollte Philip Reif Steger an der Strafraumkante überlupfen, der noch mit einem Körperteil an den Ball kam, sodass die Chance verpuffte. Mit Gewalt versuchte es Maximilian Zeh nach einer halben Stunde. Sein strammer Schuss aus gut und gerne 30 Metern parierte Steger glänzend. Die nächste Großchance hatte wieder Fischbach. Reif spielte einen Doppelpass mit Spielertrainer Jan Kuderna und zog ab. Sein Schuss küsste die Unterkante der Latte und sprang ins Feld zurück. Erst kurz vor der Pause konnte sich Falke wieder etwas aus dem Druck befreien und kam zu eigenen Chancen. Nach einer Ecke von Tamas Dencs köpfte Bohner um Haaresbreite vorbei (41.) und mit dem Halbzeitpfiff erzielte Dencs ein klares Abseitstor. In der Pause brachte Fischbach seinen angeschlagenen Torjäger Oliver Lahr, dessen Abschluss gleich in der 48. Minute auf der Linie geklärt wurde. Zuvor legte Christoph Neubauer auf den auf der anderen Seite eingewechselten Nurdino Vicente ab, der in Felker seinen Meister fand. Nach 53 Minuten hatte Neubauer eine gute Chance, brachte das Spielgerät aber nicht an Felker vorbei. Dencs kam im Anschluss um Zentimeter zu spät, um den Abpraller zu verwerten. Nach einer knappen Stunde erkämpfte sich der emsige Bohner im Mittelfeld den Ball und setzte zum Sturmlauf an. Am Ende fehlten die entscheidenden Körner, um dem Abschluss Wucht zu verleihen. Im Gegenzug versuchte sich Majkowski aus 20 Metern, der Ball flog links am Falke-Kasten vorbei. Nun ging es hin und her. Schellenberger flog an einer Bauer-Flanke vorbei (65.), Seitz schloss nach einem schönen Bohner-Pass selbst ab, anstatt Dencs in der Mitte zu bedienen (67.) und nach klugem Zuspiel von Lahr reagierte Steger gegen Schellenberger mit einem schnellen Reflex (76.). In der 79. Minute wurde Max Reiser im Mittelfeld gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf Vorteil für Falke. Seitz bekam den Ball auf der rechten Seite zugespielt und mangels Anspielstation drosch er den Ball vor das Fischbacher Tor. Dort stand lediglich Sven Nagler am langen Pfosten. Er wollte auf Nummer sicher gehen und den Ball ins Toraus befördern. Stattdessen traf er den Ball nicht richtig und die Kugel landete im eigenen Tor. Der Schock auf Fischbacher Seite saß tief, sodass keine Angriffe mehr gelingen sollten. Kurz vor dem Ende sah Bohner wegen wiederholten Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte. Blanton machte es ihm nach, als ihm ein Fischbacher ins Kreuz sprang. Als er nach einer Behandlungspause realisierte, dass der Freistoß gegen ihn ausgesprochen worden war, reklamierte er verständnislos und musste ebenfalls vorzeitig zum Duschen. Am Endergebnis sollte dies aber nichts mehr ändern.

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