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VfB Schillingsfürst gewinnt 8. Ansbacher Mitternachtsturnier

Zweiter Sieg nach 2013

Der VfB Schillingsfürst gewinnt zum zweiten Mal nach 2013 das Ansbacher Mitternachtsturnier des SV Meinhardswinden. Die Zuschauer in der voll besetzten Beckenweiherhalle erlebten wieder Hallenfußball pur auf klassisch große Tore, mit Seitenbande und einem verdienter Sieger, der im Endspiel den Titelverteidiger FC Erzberg/Wörnitz mit 2:1 bezwang.

Sieger in Ansbach: Franken Schillingsfürst. 

 / © privat

Gruppenphase

Die Vorrundengruppe A gewann souverän der Favorit TSC Neuendettelsau, gefolgt vom TSV Lichtenau. Für die SG SV Meinhardswinden/SV Obereichenbach blieb nur der dritte Platz.

Spannender waren die Spiele der Gruppe B. Alle drei Mannschaften kamen auf drei Punkte, so dass am Ende das Torverhältnis über die Platzierung entscheiden musste. Hier hatte am Ende etwas überraschend der TSV Fichte Ansbach die Nase vorn, vor den Allstars und dem TSV Flachslanden.

Gruppe C war eine klare Angelegenheit für den späteren Turniersieger. Dem Platz im Viertelfinale sicherte sich die SG TSV Petersaurach/Spfr. Großhaslach. Für die doch etwas enttäuschende 2. Mannschaft des ESV Ansbach blieb nur der letzte Tabellenplatz.

Auch in der Gruppe D gab es mit dem FC Erzberg/Wörnitz einen verdienten Sieger, gefolgt von dem TSV Lehrberg, Schlusslicht war der TSV Brodswinden, der aber keinesfalls enttäuschte.

K.O.-Phase

Im ersten Viertelfinale setzte sich Lichtenau mit 3:1 gegen die Fichte durch, die nicht an die gezeigte Leistung der Vorrunde anknüpfen konnte. Spannender war das zweite Viertelfinale zwischen den Allstars und dem Turnierneuling TSC Neuendettelsau. Erst mit der Schlusssierene kam der Kreisklassist zum Ausgleich und setzte sich dann im 9-Meter-Schießen durch, da die Allstars alle ihre drei Neunmeter verschossen. In einem taktisch geprägten dritten Viertelfinale zwischen Erzberg und SG Petersaurach/Großhaslach sahen die Zuschauer das erste torlose Spiel. Auch hier musste das Neunmeterschießen zur Ermittlung des Siegers herhalten, Erzberg verwandelte alle drei Neunmeter und gewann 3.2. Das letzte Spiel in der Runde der letzten acht war eine sichere Angelegenheit für den VfB Schillingsfürst, der mit 2:0 gegen Lehrberg die Oberhand behielt.

Im ersten Halbfinale trafen die beiden Kreisklassisten Neuendettelsau und Erzberg aufeinander. Der Titelverteidiger war hierbei das cleverere Team, ließ Neuendettelsau anrennen und konterte dann geschickt, so das am Ende ein klarer 3:0 Erfolg stand. Klarer als es das Ergebnis aussagt verlief das 2. Semifinale zwischen Lichtenau und Schillingsfürst. Zwei Minunten vor dem Ende führte der Kreisklassist bereits mit 4:1 – Lichtenau verkürzte in der Schlussminute zwar noch auf 3:4 aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Das Endspiel um kurz vor Mitternacht war von einer eher defensiven Grundordnung beider Mannschaften geprägt. In der 3. Minute brachte der überragende Niklas Bär seinen VFB Schillingsfürst in Führung. Nach 7 Minuten erhöhte Christian Naser auf 2:0, was schon eine gewisse Vorentscheidung bedeutete. Der Vorjahressieger versuchte in der restlichen Zeit alles, um das Spiel noch zu drehen, es gelang aber nur noch der Anschlusstreffer durch Andreas Habelt 90 Sekunden vor der Schlusssirene. Somit war der zweite Sieg des VFB Franken Schillingsfürst perfekt.

Niklas Bär vom VFB Schillingsfürst war bester Spieler und bester Torschütze.

 / © privat

In den 26 Spielen fielen 121 Tore, was einem Schnitt von 4,65 Toren entspricht. Die durchweg fairen Spiele wurden von den Schiedsrichtern Anette Hanf (SV Meinhardswinden), Thomas Schreiber (SV Bürglein) und Dominik Fober (TSV/DJK Herrieden) sicher und souverän geleitet. Als bester Torhüter wurde Felix Frei vom TSC Neuendettelsau gewählt, bester Spieler war Niklas Bär vom VFB Schillingsfürst, der auch mit 8 Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde.

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