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Dietersheim und Schauerheim bilden eine Spielgemeinschaft

Nachbarvereine kämpfen ab Juli gemeinsam um Punkte

Was im Alther­renbereich und beim Nachwuchs bereits gut funktioniert, sollte doch auch bei den Männern klappen. Nach diesem Motto geht die aufgrund des Spielermangels bei vielen Fußballver­einen in der Region oft notwendige Bil­dung von Spielgemeinschaften in die nächste Runde: Ab der neuen Saison kooperieren der SC Dietersheim und der FC Schauerheim.

Verstärkung aus Schauerheim: Die Kicker des SC Dietersheim (hier in der Vorsaison im Duell mit dem FC Oberndorf) gehen eine Spielgemeinschaft ab der kommenden Saison ein.

 / © Hans-Bernd Glanz

"Wir wollen zur Saison 2018/19 mit zwei Herrenmannschaften an den Start gehen", sagt der Spielleiter des SC Dietersheim, Fabian Eder, im Ge­spräch mit der Windsheimer Zeitung. Auch wenn einige Fragen dabei noch offen sind. Die am Sonntag zu Ende gehende Saison war für beide Nach­barvereine eine äußerst schwierige. "Wir hatten beide unsere Probleme", sagt Eder. Wie bei ganz vielen Verei­nen im Amateurfußball. Zwar habe es sein SCD geschafft, kein Spiel absa­gen zu müssen, "die Punktausbeute ist aber natürlich katastrophal". 25 Spiele. Ein Dreier. Fünf Zählerchen. Schauerheim ist mit 15 Punkten Vor­letzter der A-Klasse 5.

Bereits im Vorjahr habe der SCD sei­ne Fühler Richtung FCS ausgestreckt, erzählt Eder. Damals noch vergeblich. Seit Mai läuft jedoch die heiße Phase für die SG-Pläne, die vor gut drei Wochen ihren Abschluss gefunden hat. Im Optimalfall will die SG mit einem Team in der A-Klasse und einem in der B-Klasse starten. Falls Schauerheim jedoch absteigt, "müs­sen wir mal schauen", sagt Eder.

Gespielt werden soll nach aktuel­lem Planungsstand in der Hinrunde in Dietersheim und in der Rückrunde in Schauerheim. Noch etwas Zeit lassen wollen sich die Verantwortlichen bei der Trainerfrage. "Wir reden da ganz offen drüber, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen", sagt der SCD-Spielleiter. "Wir sind insgesamt noch ein bisschen in der Findungspha­se, sind aber optimistisch." Das Ziel ist, die seit einigen Jahren gut laufen­de Kooperationen bei den älteren Jugendteams (SG der beiden mit Oberndorf und Lenkersheim) und bei den Routiniers auch bei den Männern erfolgreich zu entwickeln.

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