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Neues Team für den FSV Bad Windsheim

Zweites Team des FSV Bad Windsheim geht mit neuen Spielern und neuem Namen in die Saison

Der FSV Bad Windsheim hat für die kommende Saison eine neue Mannschaft gemeldet: Die rein rechtlich gesehen offizielle zweite Mannschaft, heißt Romania Bad Windsheim und geht, wie der Name bereits vermuten lässt, mit 22 bis 25 fußballbegeisterten Rumänen in der B-Klasse an den Start. Trainer ist Horea Etschel.

Horea Etschel geht mit seinen rumänischen Fußballern in einer eigenen Mannschaft in der B-Klasse 4 an den Start. 

 / © Hans-Bernd Glanz

Etschel sei auf FSV-Vorsitzenden Tobias Ackermann zugegangen, da er seinen rumänischen Hobbyfußballern die Möglichkeit geben will, in der Punktrunde mitzuspielen. Ackermann fand die Idee gut und Integration wichtig, deshalb sprach er mit Kreisspielleiter Thomas Raßbach darüber. Der hatte eine Lösung. In Nürnberg üblich, könne man unter einem anderen Namen bei einem Verein eine Mannschaft melden.

Der Name war schnell gefunden: Romania Bad Windsheim. Jeweils drei Fußballer kommen aus Rothenburg, Neustadt und Kitzingen, die anderen aus Bad Windsheim, sagt Ackermann. Die weite Anfahrt zeige ihm, dass sie es ernst meinen. Denn rein rechtlich haftet der FSV Bad Windsheim für alles, was Romania macht, erklärt Raßbach.

„Es wird vom Verband kontrolliert, dass da nicht Müller, Huber und Schmidt spielen“, sagt Ackermann. Eingeteilt ist Romania in der B-Klasse 4. In der B-Klasse 5 geht die SG Lenkersheim/Bad Windsheim II an den Start, die Erste SG-Truppe noch unter Vorbehalt in der A-Klasse 4. Bezüglich der SG-Konstellation gab es zunächst noch Probleme. Ein Jahr haben Lenkersheim und Bad Windsheim aber nun noch die Möglichkeit, in Spielgemeinschaften anzutreten, erklärt Raßbach den Ausnahmefall. Denn es gab eine Grundsatzentscheidung, dass ein Verein, der drei Mannschaften melden kann, keine Spielgemeinschaft mehr melden darf, da genügend Spieler vorhanden seien, um pro Verein ein Team an den Start gehen zu lassen.

Da Lenkersheim jedoch nur etwa 14 Mann aufs Feld bringen würde und „wir keine Unsportler“ sind, habe man die Konstellation für ein weiteres Jahr als Ausnahme angenommen, erklärt Raßbach. Er sagt aber auch: „2019/2020 geht das nicht mehr.“ Jetzt hätten beide Vereine Zeit, um zu entscheiden, wie es weitergeht. „Gegebenenfalls müssen sie eben fusionieren.“

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