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Burggrafenhof übt sich in Understatement

Kreisliga 2

Gewohnt bodenständig präsentiert sich der SV Burggrafenhof auch vor der kommenden Saison. Nichts weniger als den Klassenerhalt hat Coach Juri Judt mit den Verantwortlichen als Ziel ausgegeben. Dabei konnten alle Stammspieler gehalten werden und mit einigen Neuzugängen ist man nun auch breiter aufgestellt.

Gut lachen hat man beim SV Burggrafenhof um Juri Judt (3.v.l.). Die großen Ziele verfolgt man derweil nicht.

 / © Sportfoto Zink

Rang sechs belegte der SV Burggrafenhof in der Endabrechnung der vergangenen Spielzeit und stellte mit Patrick „Bazi“ Raab zudem den besten Torschützen mit 27 Treffern. War man im Jahr 2017 noch vom Abstieg bedroht, änderte sich dies nach der Verpflichtung von Ex-Profi Juri Judt zusehends. Letztlich war der Nichtabstieg schnell eingetütet. Trotzdem will man sich für die kommende Saison keine hohen Ziele stecken, zumindest vorerst. „Der Klassenerhalt ist das Ziel. Das ist vielleicht etwas pessimistisch, aber bei uns darf sich eben niemand verletzen“, erklärt Abteilungsleiter Stephan Weißer und spielt damit auf die Situation vor dem Winter an, als gleichzeitig Raab und sein kongenialer Sturmpartner Christian Schottenhamml verletzungsbedingt ausfielen. Da auch Regisseur Marco Singer länger ausfiel, driftete man in eine Abwärtsspirale, aus der sich die Hiefer Jungs kaum befreien konnten. Erst nach der Amtsübernahme Judts gab es einen Aufwärtstrend, der den SVB zwischenzeitlich gar auf Rang drei spülte.

Große Veränderungen im Kader gab es nicht. Nur Dustin Wörner schloss sich Kreisligaaufsteiger SV Hagenbüchach an. Nick Schelling ist schon länger nicht mehr da, weil er in die Hansestadt Hamburg verzogen ist. Neu im Kader ist das Brüderpaar Ziegler. Florian und Simon kommen ebenso vom TSV Cadolzburg wie Christian Pöll, der das Trio aus Sporch perfekt macht. Zudem kann man zwei Rückkehrer begrüßen. Patrick Kreuzer kommt von den SF Laubendorf zurück und Christian Ströhl gibt sein Comeback nach fünfjähriger Auszeit wegen eines Kreuzbandrisses und seiner folgenden Ausbildung. Vorerst für den zweiten Anzug eingeplant sind Jens Richter (einst SF Großgründlach), der reaktivierte Mathias Mader und der vereinslose Stefan Sandner.

Die Vorbereitung verlief ergebnistechnisch durchwachsen. Gegen den FSV Stadeln unterlag man mit 0:4, gegen die SG Obernzenn/Unteraltenbernheim gelang ein 1:1-Remis und gegen den BSC Woffenbach hieß es am Ende mit 1:2. Zudem belegte der SVB beim Tucher-Cup in Cadolzburg den sechsten Rang. Am Wochenende folgt noch der Vergleich mit dem SV Losaurach, ehe die neue Saison startet. „Die Vorbereitung zehrt an den Kräften, auch bei mir“, sagt Juri Judt mit einem Grinsen. „Die Ergebnisse sind für mich zweitrangig, wir haben auch viel getan. Jetzt wird es Zeit, dass es wieder losgeht.“ Die wenig forsche Zielsetzung erklärt Judt so: „Wir wollen bodenständig bleiben. Erst einmal wollen wir in ruhige Gewässer kommen, dann können wir ja mal schauen.“

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