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Eckert: "Qualität ist da, Quantität etwas verschlechtert"

40 Punkte + X

Beim FC Stein hat sich im Sommer einiges getan. Insgesamt haben sich acht Spieler aus der Faberstadt verabschiedet. Demgegenüber stehen Coach Thomas Eckert bislang drei Neuzugänge und mit Ender Yanik ein neuer Stand-By-Spieler zur Verfügung. Das könnte aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Auf Roman Sereda (l.) muss Thomas Eckert (2.v.r) künftig verzichten, was den Coach schmerzt.

 / © Oliver Gold / Sportfoto Zink

„Die Qualität ist da, nur quantitativ haben wir uns etwas verschlechtert“, bilanziert Steins Coach Thomas Eckert zum Ende der Vorbereitung. Kann Yenitürkeli schloss sich kurz vor Toresschluss dem TSV Neuendettelsau an. Zuvor hatten bereits Dominik Caruso (DJK Eibach), Jan Wiedemann (ESV Flügelrad) und Mark Rubinchik (TSV Maccabi Nürnberg) ihren Abschied verkündet. Besonders im Fokus stand auch der Wechsel von Matthias Lödel und Markus Schindler, die zum Nachbarn STV Deutenbach wechselten. Als noch größeren Verlust stuft Eckert die Abgänge von Robert „Riley“ Sinn, der zurück in die USA ging, und von Roman Sereda, der sich beruflich nach Köln veränderte, ein. „Sie waren immer da und charakterlich einwandfrei.“

Auf der Habenseite verbuchen kann man Sebastian Wesoly, der vom SV Großweismannsdorf/Regelsbach kommt. Außerdem schloss sich ein Brüderpaar an. Panagiotis Kotaidis wechselt vom SSV Elektra Hellas in den Waldsportpark. Sein Bruder Nikolaos verbrachte die vergangenen zwei Jahre im Allgäu und spielte zuletzt für den TSV Mindelheim. Zudem brachte mit Ender Yanik, zuletzt Spielertrainer beim ASV Weinzierlein-Wintersdorf, ein alter Bekannter seinen Pass an die Mühlstraße. Er stellt sich zur Verfügung, wenn Not am Mann ist. Mit einem erfahrenen Offensivmann ist man noch in letzten Gesprächen, einzig Vollzug kann noch nicht gemeldet werden. „Wenn alle da sind, kann ich eine gute Mannschaft stellen“, erklärt Eckert, der vorsichtshalber die Vorbereitung komplett durchzog. Sein erlittener Rippenbruch in der Endphase der vergangenen Spielzeit ist wieder komplett ausgeheilt. „Vor allem im August und September werden wir aufgrund von Urlaub nicht komplett sein können. Wenn es da einen personellen Engpass gibt, spiele ich auch wieder.“ Dass der Ex-Vacher das Fußballspielen noch lange nicht verlernt hat, hat er vor seiner Verletzung unter Beweis gestellt. 40 Punkte plus X hat der Coach als Saisonziel ausgerufen und will damit quasi den nächsten Schritt machen, denn in der abgelaufenen Saison musste der FC Stein mit den erreichten 40 Punkten bis zum Saisonende um den Klassenverbleib zittern.

Die Vorbereitungsspiele ließen sich bereits gut an. Beim Zirndorfer Cup belegte man ungeschlagen den dritten Rang. Gegen die DJK Schwabach kassierten die Steiner erst kurz vor Schluss den Ausgleich zum 1:1, ehe ein 2:0 gegen Wilhermsdorf folgte. Gegen Aufsteiger SpVgg Mögeldorf 2000 feierte man einen 2:1-Sieg. Nun steht am Wochenende noch das Spiel gegen Rupprechtstegen an, ehe am ersten Spieltag (Sonntag, 5. August, 15 Uhr) der SV Burggrafenhof wartet. „Die Liga ist nicht schlechter geworden“, konstatiert Eckert und traut Aufsteiger Turnerschaft Fürth und dem Post SV zu, ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um den Aufstieg zu. Zu den Anwärtern auf den Bezirksligaaufstieg zählt er auch einen weiteren Aufsteiger. „Der SV Raitersaich hat eine starke Truppe.“ Und das sagt er nicht etwa wegen der gemeinsamen Vergangenheit, denn bekanntlich führte Eckert den SVR im Jahr 2010 selbst in die Kreisliga.

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